Band 
Erster Theil. Sphärische Astronomie.
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Sphar. Wron.

cokk 81 " " — km /Z : dis gibt im /Z — ün s lin X — lm F (§. 79. I. 2.).. Hieraus

folgt, daß die Polhöhe des Orts, der die Sonne im Scheitel hat, ihrer Abwei-chung immer gleich ist.

tz. 129. Die eben gefundene Gleichung bestimmt, wie sich ohnedem versteht,blos die Polhöhe, also einen ganzen Parallel der Erde: denn durch die taaliche Bewe-gung, kömmt in einem Tage nach und nach der ganze Parallel, dessen Pvlhöhe — <Nst,in die Lage des Punkts k, oder in die Linie 8 1. Da sich aber die Abweichung F unauf-hörlich ändert, so ist in jedem Augenblick k derjenige Punkt, dessen Polhöhc —ist, undder die Sonne zugleich im Mittage hat. Die Pvlhöhe der Oertcr, die die Sonne zuMittage im Scheitel haben können, nimt mit der Länge der Sonne, nach obiger Glei-chung zu, aber nur bis zu einer gewissen Gränze. Sie ist nämlich am grösten und derSchiefe der Ekliptik gleich, wenn X — 92° und X — 270°, oder wenn die Sonne mden Svlstitial-Punkten ist. Sie ist nördlich, so lange x-< >82" ist, also im Frühlingund Sommer, südlich aber, wenn x> 180° ist, oder im Herbst und Winter. Sieverschwindet endlich, oder die Oerter unter der Linie haben die Sonne im Scheitel, wennX" 2 und X— 182° ist, also in den Nachtgleichen. Die beyden Parallele der Erde,deren nördliche und südliche Pvlhöhe der Schiefe der Ekliptik gleich ist, sind folglich dieäussersten unter allen zu beyden Seiten des Aeguators, die die Sonne im Scheitel habenkönnen, und sie schliessen alle solche Oerter auf der Erde in eine Zone ein, die wegender brennenden Hitze, die die Sonne im Scheitel verursacht, die heisse Zone genanntwird. Die Linie oder der Erd-Aeguator geht durch die Mitte dieser Zone, die sich anbeyden Seiten desselben auf eine Breite von ungefähr 28" erstreckt (K. 86.). Wenndie Sonne an einer Säte der Linie zu einem dieser Parallele gekommen ist, so wendetsie sich wider zu den Oertern unter der Linie: daher man diese Parallele auch auf derErde Wendekreise nennt, und zwar den nördlichen den Wendekreis des Rrebscs, densüdlichen den Wendekreis des Greinboeks. Sie liegen mit den Wendekreistn der Himrmelc-kugel ( H. 82.) in der. Fläche eines geraden Kegels.

§. ii2. Die Gleichung 5 m-Z — 5 m c 5 m x (§. 108-) ist hier auf eine etwasweitlauftige Art hergeleitet, um desto deutlicher zu zeigen, daß alle Abwechslungen derIabrszeiten sich aus den in der 26 Figur vorgestellten einfachen Bewegungen vollkommenerklären lassen: diese Bewegungen sind die tägliche Notation der Erde um eine Ape, diesich beständig parallel bleibt, und ihr jährlicher Umlauf um die Sonne in einer Ebne, aufwelcher jene Are schief steht. Mau nennt überhaupt Sommer diejenige Zeit des Jahrs, dadie Mittags-Somie dem Scheitel am nächsten kömmt, und Winter, da sie am weitsten vomScheitel entfernt ist: die Zeiten ihrer mittlern Entfernung vom Scheitel bestimmen denFrühling, der vor dem Sommer vorhergeht, und den Herbst, der dem Sommer folat- Daaber die Abweichung, mithin auch die Entfernung der mittäglichen Sonne vom Scheitel sichbeständig ändert, so hat man folgende genauere Bestimmung der vier Jahrszeiten an-genommen. Den Sommer rechnet man von dem Tage an, da die Sonne dem Scheirelam nächsten kömmt, also -Z und -p gleich oder doch am wenigsten verschieden sind, bis zudem Tage, da sie die mittlere. Entfernung hat. In diesem Augenblick fängt der Herbst

an,