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2 . A. 5. §.
unter der Ebne des Aequators gesenkt um den Winkel 81 s, oder die geozentrischeAbweichung der Sonne ist - 81 s südlich. Die heliozeutrische Abweichung der Erdeaber ist — t 8 1 nördlich , und es ist t 8 1 — 8 18 , weil die Dreyecke 18 t und8 1s einander decken: folglich sind die geozentrische Abweichung der Sonne und dieheliozenttische der Erde einander immer gleich, aber entgegengesezt. Der scheinbare Ortder Sonne oder ihre geozentrische Lange ist der Punkt 0 , wenn 18 0 eine geradeLinie ist: also mus man die Sonne in 0 versetzen, wenn sie sich um die in 8 ruhendeErde bewegen soll (§. io6.). Ihre geozentrische Abweichung ist alsdenn gleichfalls süd-lich, weil 1 nördlich vom Aequaror ist: sie ist— 08 e, wenn Oe auf dem Aequalorsenkrecht ist, und man hat 0 8e — 18 t, weil 180 und r8c gerade Linien sind,also 0 8 L — 81 s wie vorhin. Hieraus erhellt, daß genau dieselben Erscheinungensowol in der Lange als Abweichung, folglich auch in der Rektasiension Statt haben, manmag die Sonne mn die Erde, oder diese um jene, in ähnlichen Linien und nach gleichenGesetzen laufen lassen.
. §. iv8. Die 26. Figur zeigt die Erde in den vornehmsten Punkten ihrerBahn ^ 1 0 kO um die Sonne in 8, und das Papier stellt die Ebne der Ekliptikvor, die durch die Linien OO, bestimmt wird. Man ziehe die Axe der Ekliptik
8 8 senkrecht auf diese Ebne, und die Axe des Acquatorö 8? gegen 8 8 unter einemWinkel geneigt, der der Schiefe der Ekliptik ? gleich ist. Da nun die Welt-Axe 8 8ihre Lage nie ändert <§. 41.), so müssen die Erd-Axeii n«, t>r, e-/, b/Z, 6^, allemit 8 k parallel senn. Wenn man nun aus einem Punkt der Axe k ein Loth k<^.auf die Ebne der Ekliptik fallen last, so ist 8 (Z, oder 0 8) die Durchschnitts-Linie derEkliptik und der Ebne beyder Axen 8 8 8, welche beyde Ebnen auf einander senkrecUsind. Zieht man also L auf 0 8) senkrecht, so ist ^ L auch auf der Ebne 8 8 8senkrecht: 8 8 A und 8 8 sind rechte Winkel, folglich liegt L in dem Aequatorund der Ekliptik zugleich, oder H.8 ist die Linie der Nachtgleichen, und 0 8) die Linieder Sonnenwenden. Wenn nun 8 und k, also auch a, t, 2, b, 6, die nördlichenPole sind, so hat die Sonne eine südliche Abweichung — wenn die Erde in 8) ist:ibre Entfernung vom Nordpol ä ist nämlich 88)ä — 088 — 088 - 8-888 —90°1-k.Auf der Erde ist also die Wintcr-Sonnemvende, wenn sie sich in 8) befindet; und dasie von 8) nach 0 , 8 geht, so ist sie zur Zeit der Frühlings-Nachtgleiche inder Sommer Sonnenwende in O, und der HcrbssNachtglei6)e in 8. Indem die Erdein ^ ist, erscheint ihr die Sonne in 8, und ihre Länge und Rektaszeusiou ist — 0;d. h. ^6 ist die Richtung nach dem Frühlings-Punkt, von dem die Länge und Rektas-zension nach der Richtung 8 8) 0 gezählt wird. Wenn nun die Erde in irgend
einem andern Pnntt 1 ihrer Bahn, und 1Vchs^6 ist, so ist V 18 — ^ die Längeder Sonne, mithin 0 81 — 92° — klm also den Punkt 8 zu finden, in dem 81 "die Erdstache trifft, oder der die Sonne im Scheitel hat, betrachte man das sphariscbeDreyeck um 8, das von den Winkeln 8 8 0 — 92° -s- k, 0 81 — 92°— ^ und 881eingeschlossen wird, und an 8 0 rechtwinklicht ist, folglich 8 81 zur Hopotheuuse hat.In demselben ist Lok 8 81 — cos? 8 0 cok 0 81 — — 8 in k 4, und die Entfer-nung des Orts 8 vom Nordpol ist 81 t, also dessen nördliche Polhöhe /3 —90°— 81 t.Da nun k 8 und 1 r parallel sind, so ist 8 81 - 180" — 8 1 t - 92° -1B, oder, L 2 eos