i6z
Sphar. Asiron.
vergleicht, erhält man die Gleichung ach. b -s- c — 2 /Z' — — 2 k — 5 " m — zk— «,oder 5 — - ^ ^ ^^ , welches die Refraktion für die scheinbare Höhe - 3 ' ist.
Die hier erfodcrte Lage des Beobachtungs-Orts trifft beym Vorgebirge der gutenHoffnung zu, dessen Breite ist: daher sich de la Caille wahrend seines Auf-enthalts auf dem Cap dieser Methode mit Vortheil bedient hat-
In eben diesem Fall, wenn beynahe kl 8 — L ist, findet man auf einenoch leichtrc Art die doppelte der Polhöhe zukommende Strahlenbrechung k. Wenn mannämlich ans der scheinbaren Polhöhe / 3 ', und der Mittagshöhe der Sonne in derWinter - Sonnenwende die Bogen g — 90° — / 3 ' und ^ e — c kennt, so ist8 L — 90^ -j- §, also ? g -!- L o n? L — g — c, oder kfi- 5 " — 92" ch- e —yo° -s- - 3 ' —- 0, d. i. 2 k-s-« — x -s- - 3 ' — 0 und 5 ' Sind»/,»/", die
fast gleichen Höhen, die den Strahlenbrechungen k, k", entjprechen, so gehört sehr nahedie Refraktion der Höhe zu (tz. 24s.).
Wenn endlich -3 nur um wenige Grade von , verschieden ist, also 8 fast inden Scheitel fallt, so kann man wie vorhin, die geringe Strahlenbrechung L
als bekannt annehmen : man kennt also auch i^ 18 —b-s-a, und kann daraus dieeinfache Refraktion f sehr bequem finden. Es ist nämlich 8 6 — 90" — k und88 — also 5 — 90^ — e — 2 — b — 90" fi- — / 3 ' — ^ — 3 — b.
§. 247. Endlich kann man anch auf eine ähnliche Art wie h. 24s. den vier-fachen Werth einer Strahlenbrechung finden. Wenn (qz. Fig.) in dl ein zweyterBeobachter ist, die wahren Po>Höhen lVl ^ /3 , Bbl —b, und 8 p— 5 , (Bst—8,die den beobachteten Polhöhen / 3 'und k>' zugehörigen Refraktionen sind, so ist - 3 -/ 3 ' —5und b —18 — 8, mithin die wahre Entfernung beyder Parallele ke 1 dil^/ 3 l-b —/3 st-b' —(kV8). Man beobachte nun an beyden Oertern die Mittagshöhe einesSterns 8, der von beyden Parallelen X, fast gleiche Entfernung hat, dessen Ab-weichung B8 oder -s also ungefähr —ist (§- 24t.). Seine scheinbaren Oertevseyn 8,2-, und die Refraktionen 8 § — g, 8 <7 — ss, die den scheinbaren Höhen90^ — 8 und 90' — dil <7 entsprechen. Plan hat also ldl — 8 -f- ^ o- ff-g-fißh
wo man 8 — 8 und dl o- — -7 aus der beobachteten Mittagshöhe kennt. DieserAusdruck von dl dem vorigen gleich gesezt, gibt f-i-8-s-Z-s-^ —/Z'-j-b'-8—o- —8,die Summe von vier Strahlenbrechungen. Da diese aber nicht zu gleichen Höhengehören, so mus man ihre Summe 8, wenn die Höhen, wie hier angenommen wird,gros genug sind, in vier Theile theilen, die sich wie die Cotangenten der entsprechendenHöhen / 3 ', bh 92° —8, 90° —0-, verhalten (§.24?.): da man dann die Refraktionenfür vier verschleime Höhen sehr genau gefunden hat. Wie sich diese Theilung, nochgenauer verrichten lasse, wird sich bald 'zeigen.
§. ,248. Durch diese verscbiednen Methoden hat man die Strahlenbrechungin allerlei) Höhen, mit gröster Sorgfalt bestimmt, und die genauesten Beobachtungen
geben