Phys. Astroii.
Richtung haben lnüsse, wie die Planeten, und daß dcher auch die Sönne selbst sichum eine 2 lxe drehen müsse: „8pssis srZy inota in g/rum, ut so moru motum,;?I?.neti8 inssrat, eoi^iuz Lolis, teer tontsm, una uiovsri neessts elk; nou ^ui-„-lein els issrtio in ssignnn, inunäi, lest iuper i'uo sentro chu axs immobi!ibu8."
Er schürst dann aus der Verglciehung mit dem Magnet, daß diele Mast der Sonneihrer Masse proportional sey (curn eju 8 inols sreleir): daß aber die Kraft der Son-ne nicht wir die des Magnets eine Äiiziehmur sey, weil sonst die Planeten in die Son- -ne fallen wür'en, wildern in konzentrischen Kreisen um die Sonne wake: „in 8ols non„ests ullain viin klcmetnruin urtracikoriam. ut in iVlnZne te ( scsoäsl'snt eniin acl„8olein, elocisc sum i;iko eonjunZerentur ponikn?), lest kibra8 Habers eironlare^„in eam plnzam eirLninporrecca8, <juae monstratnr g LirLulo Sostiaco." Es istsehr interessant zu sehen, wie nahe Keplcr der Bestimmung des wahren von. Newtonentdeckten Verhältnisses war, nach dem die Kraft der Sonne von der Entfernungabhängt, und durch was für erkünstelte Schlüsse er sich selbst wider davon abbringt.Im 5^ Capitel gesteht er, daß er sich lange mit dem Einwürfe gegvält habe, daß ausder Vergleiehung dieser Kraft mit dem Liebte zu folgen scheine, das; dieselbe im ver-kehrten Verhältnisse der dNv.drare oder Würfel der Entfernungen seyn müsse, da esdoch aewis, sey, das; sie, so wie die Geschwindiakcst der Planeten in der Sonnennäheund Sonnenferne, nur dem.einfachen Verhältnisse der Entfernungen folaen könne. Erhebt diesen Einwurf endlich dadurch, daß er zu beweisen sucht, daß dieses einfache Verhält-nis auch nur bey der Erleuchtung eigentlich Statt finde. Diese Sophimuen, derensich Keplcr hier lehuldig machte, und die ihn des Vergnügens jener Entdeckung, dercr so sehr nahe war, beraubten, waren in jener Zeit höchst natürlich, wo mau nochnicht angefangen hatte, oie Mathematik auf die Gesetze der Bewegung; anzuwenden;Md ohne Newton Unrecht zu thun, darf mau zweifeln, ober alle jene aroßen Entde-ckungen, die ihm die Bewuudrung und Dankbarkeit des menschlichen Geschlechts erwor-ben haben, gemacht haben würde, wenn nicht Keplcr alle Materialien geliefert, undnachher Galilei, Hungens, oc. die Kunst selbst, aus jenen Materialien ein Gerbände aufzuführen, schon zu großer Vollkommenheit gebracht hätten. Die Gerechtigkeit,die wir diesen beyden großen Männern schuldig sind, macht es uns zur Pflicht, siedankbar zu verehren, ohne uns die Entscheidung anMiaßcn, wer von beyden am mei-sten für die Astronomie gethan habe.
§. 24. So viel war also wol bey den großen Männern, die den Zeitraum zwi-schen Keplcr und Newton ausfüllten, besonders Huygcns und Hooke, aus-gemacht. daß gewisse Kräfte in die Planeten wirken mästen, die sie zwanaen, ihre krum-men Bahnen zu beschreiben, und nach unzähligen Perioden stets vorder dieselbe Linie zudurchlaufen. Das Daseyn solcher Kräfte ist eine unmittelbare Folge 'des Gesetzes derTrägheit (§. 2.). Wie aber, nun diese Graste beschaffen seyn mästen, um die Plane-ten in diesen und keinen andern Linien herumzuführen, welche Richtung sie haben, wel-chem Gesetze sie folgen müstcn; das konnte nur die besondere Act ihrer Bewegung durch dieAnwendung einer verbesserten Geometrie entscheiden, LaS konnte nur Newtons Geist inKepl.ers Gesetzen lesen. Diese Gesetze sind folgende.
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