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Phys. Astron.
neigt seyn zu vermuthen, da eine sorgfältige Beobachtung der Natur in allen ihren Thei-len die schönsten Analogien und Verhältnisse entdeckt, auch da wo man es am wenig-sten erwartete. Wenn man z. B. nur an zwey oder drey Planeten die Verhältnisse be-merkt hatte, die das dnrre Keplersche Gesetz ausmachen, so würde man sie doch auch beyden übrigen Planeten, wenigstens als einen Versuch, bis zur näheren BerichttcmngLurch Beobachtungen, angenommen haben. Diese analogischen Schlüsse, die in der Astro-nomie so oft mir 'Nutzen angewandt sind, hat man auch bey den Untersuchungen, dieder Gegenstand dieses Capitels sind, versucht; und es war natürlich, dabey zuerst aufdie Dichtigkeit der Planeten zu verfallen, weil diese bloß mit dem Verhältnis derEntfernungen von der Sonne zusammen zu hängen scheint (tz. 6s.). Die Deuchtät Juphters und Saturns verhält sich zur Dichtigkeit der Erde wie i zu 4 und i zu 9, s;welches dem verkehrten Verhältnis der Entfernungen von der Sonne r zu 5,2 und izu 9,54 ziemlich nahe kömmt. Legt man dieses Gesetz zum Grunde, so ergibt sich dieDichtigkeit des F — o,6s6z, der L — i,z82s, und des — 2/8ZZ. Dieses Ge«setz mag vielleicht richtiger seyn, als das von den mehrsten Astronomen angenommene.Laß die Dichtigkciten sich wie die Quadratwurzeln der mittlern Geschwindigkeiten ver-halten. Die täglichen mittlern Bewegungen sind folgende: 1? — i2o",6; 2. — 299",^F m 1886",?; § m 5548",z; ? — 5767^8; S -14752^6; wovon sich die Qua-dratwurzeln verhalten wie 0484Z6; 0,2904z; 0,72919; i,00000; 1,27496; 2,05696.Die erstem zwey Zahlen, besonders die für den ^ , weichen sehr vom Verhältnis derDichtigkeit ab. Hier ist also das erstre Gesetz beybehalten, das H. de la Grängezuerst eingeführt hat (-). Aus jenen Werthen für die Densität, und aus den bekann-ten scheinbaren Halbmessern f (Th. §. izt-), nämlich des -5 — 4", 47-5, der ? —
8", 2755, des L — z", 45; findet man ihre körperliche Größe 0 — Masse
— 0 ^, und die Schwere auf ihrer Oberfläche O n (§- 67.)-
Nach allen diesen bisher entwickelten Formeln , ist folgende Tafel, so wolfür « — 8", s als — 8", 6 berechnet, und es sind dabey die Massen des tzund 2 so beybehalten, wie sie vom H. de la G ränge berechnet sind , nur daß hierdie Erde zur Einheit angenommen ist. Sezt man die Sonnen - Parallaxe —: 8", 5,also die Sonnen-Masse " z6sz6i , und dwidirt durch diese Zahl alle Massen, so erhält.man die Massen der Planeten in Theilen der Sounen-Maffe, wie in der lczten Kolumneder folgenden Tafel. Die Kolumne 6 enthalt den freuen Fall .schwerer Körper auf derOderfläche jedes Planeten in der ersten Sekunde, in Rhein l. Füßen.
Masse
S. Mm. sie 1782. 138 .