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1153 beendigt wurde, von demselben keinesweges als voneinem neueren Ereignisse spricht.
Gegen das Ende des fünfzehnten Jahrhunderts, mit-hin kurze Zeit, nachdem der Geograph Ortelius hiebt so-wohl in den Fahrten nach Viuland, als in den Reisender Brüder Zeni, eine frühere Entdeckung von Amerika wahrgenommen zu haben glaubte, erhielten durch einenwälischcn Geschichtschreiber, den Dr. Powel, und durchden nützlichen Sammler Richard Hakluyt *) die Aben-teuer des Madoc , zweiten Sohnes des Owen Guineth oderGuvnedd, Fürsten von North-Wales , einige Berühmt-heit. Aus Vcrdrufs über die lange Dauer eines Bürgerkrie-ges, welchen Streitigkeiten über Legitimität und Thron-folge hervorgerufen hatten, gingen Madoc und seine An-hänger „um Abenteuer zu suchen, auf das Meer, schifftengen Westen und iiefsen die Küsten von Irland in einersolchen Entfernung gegen Norden liegen, dafs sie an ei-ner unbekannten und unbewohnten Küste landeten, wosie seltsame Dinge sahen.“ Nach der Rückkehr in ihrVaterland überredeten sie Kolonisten, „den armen undfelsigen Boden von Wales mit dem'fruchtbaren und er-giebigen des von ihnen entdeckten Landes zu vertauschen.“Madoc reiste von neuem mit zehn Segeln ab, und wardnicht wiedergesehen, obgleich er versprochen hatte zu-rückzukehren. Es steht fest, dafs dieses in ziemlich un-bestimmten Ausdrücken berichtete Ereignifs im Jahre 1477,fünfzehn Jahre vor der Fahrt des Columbus, in dem Ge-dichte des wälischen Sängers Mereditho verherrlicht wurde.Hakluyt betrachtet die Reise des Madoc als „die ersteEntdeckung von Westindien , welche vor den Spanierndurch die Britten gemacht worden war.“ Nach seinerAnsicht verdanken die Kreuze, von denen Lopez de Go-
*) Voyages and Navigation!, Tom. III, p. 1. (Man vergleicheauch «len Artikel in der Biographie universelle, Tom. XXVI, p. 95 vondem geleimten und scharfsinnigen Geographen Eyriis).