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Zweiter Band.
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über die Säulen des Briareus oder Herkules hinausschiffte,bis auf das Zeitalter des Infanten Dom Enritjuez uuddes Christoph Columbus , war der Gang der Entdeckun-gen gen Westen fortschreitend und lauge Zeit hindurchvollkommen stetig. In der Geschichte der Geographiescheinen sämmtliche Thatsachen in enger Verbindung un-ter einander zu stehen, und in dieser Beziehung stellensich die Entdeckungen des fünfzehnten Jahrhunderts un-serem Geiste oft als blofse Erinnerungen aus früherenZeitaltern dar *). Wenn die zweite Hälfte eben die-ses Jahrhunderts eine der merkwürdigsten Epochen indem Leben der Völker des Westens ist, so ist sie eshauptsächlich durch den innigen Zusammenhang, den manzwischen den einzelnen Bestrebungen bemerkt, welchesystematisch auf ein uud dasselbe Endziel hingerichtetwaren. In der langen Reihe von Geschlechtern, diesich erneuern, findet der aufmerksame Geschichtsforscherdie Spur gewisser Richtungen und Hinneigungen, welchesämmtlichen Bewohnern der Kiistenstrecken des Mittel-meeres gemein sind. Man könnte sagen, dai's von denallerältestcu Zeilen an ihr Blick auf die Meerenge ge-richtet gewesen ist, durch welche das innere Becken mitdem Flusse Qcean in Verbindung steht. Der Gesichts-kreis scheint nach und nach vor der Unerschrockenheitder Seefahrer zurückzutliehen. Anfänglich von der klei-nen Syrte begränzt, weicht er alhnälig nach Tarlcssusund den Glückseligen Inseln zurück. Im Mittelaller wirdeben diese Küste von Tartessus, das Potosi der altensemitischen oder phönizischcn Welt, der Ausgangspunkt zur Entdeckung von Amerika . Auf diese Weise erhal-ten lange erstickte oder in ihrem Fortschritt zurückge-haltene Keime eine plötzliche Entwickelung, sobald siedurch den Zusainmenflufs aufserordentlicher Verhältnissebegünstigt werden. In den meisten Fällen hat dieser Zu-

) Th. I, S. 95 (olgd.