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Zweiter Band.
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Zweiter Abschnitt.

Von einigen Thatsachen, die sich auf ChristophColuinbus und Amerigo Vespucci beziehen.

ln der philosophischen Geschichte der Entdeckungen,in der Auseinandersetzung der feinen Beziehungen, wel-che den gewöhnlichen Verstandeskräften entschlüpfen, istnichts anziehender und zugleich lehrreicher, als den Gang,welchen die Entdecker eingeschlagen haben, zu verfol-gen. Die Richtigkeit dieses Gedankens *), der von ei-nem Gelehrten ausgesprochen worden ist, welcher selbstsich durch glänzende Entdeckungen in den Naturwis-senschaften ausgezeichnet hat, wird besonders fühlbar,wenn man die Geschichte der Geographie durchläuft. Ichhabe in dem vorhergehenden Abschnitt einige von denalten Geheimnissen der mythischen Kosmographie zu er-gründen versucht; wir haben gesehen, wie das Mittel-alter seine Hoffnungen auf Erfolge zur See auf ebendieselben Ueberzeugungssätze gründete, von denen dieam Allgemeinsten verbreiteten unbekannte Läudermassenjenseits des Atlantischen und Krbnischen Meeres verleg-ten **). Von Colüus aus Samos , welcher, den Fähr-ten der Phönizier folgend, zuerst unter den Griechen

*) AragOy Eloge de Volta (3 lemoires de VAcademie des Seien-ceSy Tom. XII, p. 96).

**) S. Th. I, S. 111-116, 125-132.

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