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Zweiter Band.
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auf die erste Reise des Columbus, welche aus seinemTagebuche selbst geschöpft sind. Als Columbus sichder Insel Cuba nähert, bereite! er sich vordas Fest-land zu betreten, sich nach der grofsen Stadt Guisay (Quin-Htii des Marco Polo) zu begeben, um daselbst dem Gran('an (h/tan) die Briefe (der katholischen Monarchen)zu überreichen, eine Antwort zu verlangen und dannnach Spanien zurückzukehren. Späterhin sendet er zudiesem Fürsten einen gewissen Luis de Tones, einengetauften Juden aus Murcia , welcher der hebräischenund chaldäischen Sprache mächtig war, und ein wenigvon der arabischen verstand, Sprachen, durch welcheman sich in den handeltreibenden Städten des Festlan-des von Asien mufste verständlich machen können.Ichbin fest überzeugt, sagt der Admiral,dal's Cuba dasFestland ist, und dafs ich mich gegenwärtig vor Z ayto( Ziailun, bei Marco Polo II, 77) und Guinsay ((juinsai ),ungefähr in hundert Meilen Entfernung von beiden Or-ten befinde : ). Die T/ieilungsbulIe des Papstes Alexen-

*) Man vergleiche das Tagebuch der ersten Reise des Columbusbei \ a varretc, Tom. 1, p. 37, 44, 46, 47. Las Casas berichtet indem Auszuge aus diesem Tagebuchc: I r es cierto , dice el almirante,que esta es la tierra firme y que cstoy , dies cl, ante Zayto y Guin-say. Ich habe oben die merkwürdigen "Worte angeführt: Im tierrafirme hago mas adelante, welche Columbus schon am J6. September1490 mitten auf dem atlantischen Occan in sein Tagebuch niedergcschne-hen hat. Das Wort bühio , welches die Aufmerksamkeit des Admiralsin so hohem Grade in Anspruch genommen hat, bedeutete nach seinerAnnahme ein im Süden von Haiti belogenes Festland (SavarretCy Tom.1, p. 37, 53, 63, 78, 85). Kr sagt, obwohl mit nicht ganz passendenW orten: ,,Die Insel Boluo ist grölser als Cuba , und die Indianer ge-hen mir zu verstehen, dafs sie nicht von Hasser umgehen ist , dafses ein Festland sei und cosa infinitaHohio scheint mir übrigensaus dem haitischen Worte boha verdetbt zu sein, welches Haus, Wok-nung bezeichnet. Die Cnbckauntschaft mit der Sprache der Eingcbore-nen kann Acranlassung gegeben haben, ein Wort, welches nichts ande-res als einen bewohnten Strich Fundes bezcichnetc, ihr eine geographi-sche Benennung oder einen Eigennamen zu halten. So grofs war die