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gelangt Columbus zti dem Eingänge einer grofsen Meer-buchl, „die sich tief in das Land gegen Osten erstreckt *).“Dies ist der Golf von ßatabano. Die Karte des Juande la Cosa bat den Namen Serafin. leb glaube, dafsdieses Cap entweder die Punta Gorda ist, oder die einwenig weiter gegen Südosten belegene Punta Malaham-bre, deren Länge ich bestimmt habe **), als ich bei ei-ner Ueberfahrt \on ßatabano nach Trinidad de Cuba und von da nach Carlhagena in Indien diesen kleinenArchipel durchlief. Der Cura de los Palacios erwähnttjeuchlerbäinne [paletuviers, Ithizophora Mangle j undsumpfiges Erdreich an dem Saum der Küste zwischender Bai von Xagua und dem Cap Seralin. Meine Karteder Insel Cuba giebt in eben diesen Gegenden mangla-res all oh und die Cienaga (Sumpf) de Zapata. Ganzin der Nähe dieser Gegend, an einem mit Gehölz be-deckten Orte, halte ein Malrose jene geheimnifsvolle Er-scheinung, welche in der glühenden und dichterischenEinbildungskraft des Columbus sich mit der von ihmseit geraumer Zeit gehegten Hoffnung in Verbindungsetzte, dafs er bald in das Land des Priester Johann(des nesforianischen Ung-Khan des Plano Carpini ) ge-langen werde, eines Prieslerkönigs, welchen ein halbesJahrhundert später Vascpiez de Cornado ***) zu Quiviraund zu Cibola im Norden von {Mexico fand. Es w r irdmir gestattet sein, als Naturforscher, einen Augenblickbei dieser Erscheinung zu verweilen. Der Matrose, mitder Jagd beschäftigt, glaubte Männer in Weifs geklci-
*) Cura de los Palacios , mp 128, nach Irring , Tom 11,pag. 176.
**) Humboldt , Obserrations astronomiques , Vol. II, pag. 65,und die Karte von Cuba in dem Atlas geographique , pl. 2*3.
***) Relation historique y Ton». Hl, p. 157. Gomara , fol. 115,und Antonio de heon in der Biblioteca oriental y Occidental ,1629, p. 76 nennen ihn Coronado. Ich bin der Orthographie des Her-rera gefolgt. Dec. VI, lib. IX, cnp. 12.