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Zweiter Band.
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erfüllt, was aus dein Munde des Jesaias und in andernStellen der Heiligen Schrift von jenen Ländern vorher-gesagt worden ist, in denen der Name des Allerhöchstenvon Seiten Spaniens ausgebreitet werden sollte. Als ichkaum zurückgekehrt war, schickten mich Ew. Hoheitendahin, wo ich durch göttliche Eingebung (por virtud divinal ) 333 leguas des Festlandes, welches die fin deOriente *) bildet, und überdies siebenhundert Inselnentdeckte **). Weiterhin, wo Columbus von den Ur-sachen seiner Augenkraukheit spricht, und die Zahl sei-ner Nachtwachen während der zweiten und dritten Reisemiteinander vergleicht, bezeichnet er ausdrücklich diezweite als diejenige, auf welcher er zur Entdeckung desFestlandes ausgegangen war ***). Die Expedition imJahre 1498 konnte einzig und allein neue Beiträgezu demjenigen liefern, was er bereits wufstc. Es han-delte sich nur darum, in der Nähe des Aequators , injenen brennend heifsen Klimaten, deren aufserordcntlichenEinflufs auf die Erzeugung des Goldes und der Edel-steine ihm ein Steinschneider aus Burgos, Jahne Ferrer,kurz zuvor auseinandergesetzt hatte, das an Guanin rei-che Land aufzufinden f ). Die Kontinentalkiisle vonCuba , deren südliche Richtung man wahrgenommen hatte,

*) Columbus bestimmt den Begriff, welchen er mit diesem Aus-drucke verbindet, in demselben Briefe in folgenden Worten (iVcrar-refe, Tom. 1, p. 255): Llar/io yo fin del Oriente adonde acabatoda la tierra e lat itlat. Dies ist die Ostgränze der olxoviu'rrj derAlten, welche eine einzige zusammenhängende Festlandsraasse bildet.Man vergleiche auch das Tagebuch der ersten Reise vom 21sten Fe-bruar 1493.

**) An einem einzigen Tage zählte Columbus 170 Kaycn in denGärten der Königin. Vida del Almirante , cap. 55.

***) Kavarrete, Tom. I, p. 252: En quel viage que yo fuia descubrir la tierra firme.

Yergl. Th. 1, S. 319, 320 und 342. Das Guanin war das.Metall, welches die tchtcarze auf Haiti gefürchtete Menschenracc besafs.