Früchte und Saamen.
^-clansomL 6rAit3ta. L. (A. Boabab. Gärtn., Affen,brodbaum). —•
Nach V a u q u e lIn besteht das, die ölhaltigen Saamen umgebende,süßschmeckende Mark aus einem, dem arab. Gummi ähnlichen, Stoffe;einem gährungsfähigcn, nicht krystallisirbaren, Zucker; aus einem Satz-mehl; einer der Aepfels. gleichenden Säure und Holzstoff (Mem. duMus. VIII. Schweigg. I. N. R. V. 458).
Aesculus Iii ^ocsstunum. L. (Roß-Kastanien). ---Die jungen Kastanien mit ihren Pistillen gleich nach dem Abfallender Blüte, nach Ban quelln: bittres grünes Harz; Gerbstoff; schlei-mige Materie oder Verbindung von Gerbstoff mit tbier. Mat.; Holz-faser; Ammoniak und Eisen mit überschüssiger Salzsäure (kein Stärk-mebl). — Die Scheidewände der Frucht nach demselben: Blatt-grün; Bitterstoff! Gerbstoff; schleimige Materie; Holzfaser; freieSäure; Kalisalz und saurer Phosphors. Kalk. — Die innere Schaaleder Frucht nach demselben: Harz; Bitterstoff; Gerbstoff; Holzfaser;freie Säure, vermuthlich Phospborsäure und einige Kalksalze. — Dieäu ßere grüne Rinde der Frucht nach demselben: viel Blattgrün;eisenbläuender Gerbstoff; Bitterstoff; Salze. —' Die Asche der ver-schiedenen Tbeile der Roßkastanie nach demselben: fbis. und Phosphors.Kali ; khls. und Phosphors. Kalk; Kieselerde und Elsenorpd. (Der khls.Kalk der Asche rührt besonders von klees. Kalk her.) (Ami. de Chiin.LXXVII. 309. und LXXXIII. 36.)
Nach Hermdstädt die von der äußern Schaale befreiten Roßka-stanien: 1.21 fettes L>el; 11,45 bittrer Ertrackivstoff: 17 ,19 Eiweis;13,54 Gummi; 35,42 Stärkmehl; ig,78 mehlartiger Faserstoff; o,4lVerlust (Hermbstädt Archiv IV. H. 2. S. 360).
Nach Vogelgesang sind in 10 Uuzen frischer Roßkastanien ent-halten: 1 Unze s Dr. 24 Gran bittres, in Weingeist auflvsliches, Oel:i Unze 6 Dr. 40 Gran Stärkmehl; i Unze 5 Dr. 24 Gran Kleber, mitFaserstoff verbunden; 1 Unze 20 Gran Gummistoff; 5 Unzen Wasser(Troninisd. I- XX. St. 1 . S- 140).
Fechner über Pflanztnaiiallis«.
1