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Resultate der bis jetzt unternommenen Pflanzenanalysen, nebst ausführlich chemisch-physikalischer Beschreibung des Holzes, der Kohle, der Pflanzensäfte und einiger andern wichtigen Pflanzenkörper / von Gustav Theodor Fechner
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Früchte und Saamen .

1816. l). Nach Braconnot: o,s wachsartige Materie mit rothemFarbstoff; i,s scharfes Oel (Weichharz); 6 ,v Gummi (Rep. I. 703 );9,0 braunrothe stärkmehlartige, nicht in kochendem Wasser, aber in Kalilösliche und daraus durch Säuren in braunen Flocken fällbare, Materie(Ulmiti?); 67,8 nnanff. Rückstand; 5,0 thier. veget. Mal. (Rep. II. 861 );e,o citronens. Kali; 3,4 phorphors. und salzs. Kali und Verlust (Ami.de Ch. et de Phys. VI. 122). Vergl. auch Maurach in Berl.Jabrb. 181«. iso. Nach Witting enthält der span. Pfeffer eineigenthümliches Alkaloid (Siep. I. 44 s).

Cassia acutifolia. Die alerandrinischen Sennesbälge nachFeneulle: Flüchtiges Oel ; fettes Oel ; Sennabitter oder Cathartin(Rep. I. 667 ); färbende Mat. (Rep. I. 866 ); Eiweis; Schleim; Holz-faser; äpfels. Kali und Kalk; salzs. und schwefels. Kali; schwefelst,das., Phosphors, und khls. Kalk; Kieselerde (Journ. de pharm. fevr.1825 , 58 . Kastner Arch. I. 465 . Berl. Jahrb. XXVI. 2. 155).

Cassia fistula. Henry untersuchte vergleichungsweise diegewöhnliche, von Lassis Lsiula herkommende, Pulpa, und eine vonAmerika herkommende, in kleinen Schoten enthaltene. Die erste ent-hielt 7 i,oo jfiuf«; 6,75 Gummi; 13,25 gerbstoffartige Substanz, Spu-ren von kleberarkiger Substanz und von Farbstoff; 19,00 Verlust, gro-ßentbeils auf Rechnung des Wassers kommend; die letztre: 6 ?,25Zucker; 2,60 Gummi; 3,90 gerbstoffartige Substanz; Spuren kleberar-tiger Substanz; -kein Farbstoff; 24,25 Verlust (Jouru. de Chim. med.aotit. 1826 . 370 ).

Ceratonia siliqua. L. (Iohannisbrodbaum). DieHülse nach Proust: Ertractivstvff; Gerbstoff; Schleimzucker; Gummi;Gailuss. liefert durch Gäyrung ; Brandwein (Gehlen I. H. 85).

Cicer arietinum. L. (Kichererbse). Nach F i g u i e r :Fettes Oel; harzartige Substanz; Stärkmehl; Eiweisstoff; thier. veget.Mat.; Schleim; äpfels. und salzs. Kali; äpfels. und Phosphors. Kalk;Phosphors. Magnesia; Eisen (Hüllet. de PI>sr«. I. deo. i 8 vs. 529).

Citrus medica. Der Saft der Citrone nach Proust:0,72 Bitterstoff, Gummi und Aepfelf.; 1,77 Citronens.; 97,51 Wasser(Scherer I. Vlii. 013).

Cocos nucifera (Cocvsnuß). Ueber die Milch der Co-cosnuß siehe die besondre Beschreibung bei den Pflanzenmilchsäften.Das Albnmen der Nuß enthält nach Büchner: 47,0 butterartiges Oel(Rep. l. 1247); 3,6 Schleimzucker; 1,1 Gummi nebst salzigen Anthei-len; 4,3 käsartigen Eiweisstoff mit einem beträchtlichen Gehalt anPhosphors. Kalk und etwas Schwefel; 8,0 unauflösliche Fasern; 31,8Wasser (Büchner giepert. XXVI. 5). 3. ©. 34«).