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Resultate der bis jetzt unternommenen Pflanzenanalysen, nebst ausführlich chemisch-physikalischer Beschreibung des Holzes, der Kohle, der Pflanzensäfte und einiger andern wichtigen Pflanzenkörper / von Gustav Theodor Fechner
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Saamen der Gramineen, Getreide, Mehl.

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von der Frühlingssaat herrührenden gegen 70 p. Stärkmehl und24 p. C. Kleber. Räch Henry liefert beßtes französischesWeizenmehl, genannt Gruau, wenig Zucker und Gummi; 75Starkmehl; 24,5 frischen (»trocknen) Kleber und Eiweis; gewöhn»Uches franzö fisch es Weizenmehl liefert mehr Aucker undGummi; 70 Starkmehl; 24,5 frischen (8 trockne») Kleber und wenige»Eiweisstoff; Weizenmehl aus Odessa liefert so viel Gummiund Zucker, wie das vorige Mehl , jedoch mit etwas Bitterstoff; esStärkmehl; 38,5 frischen (12 trocknen) Kleber und wenig Eiweisstoff.Die zwei letzter» Mehle gaben beide 0,15 p. C. Asche, enthaltend vor-züglich schwefels. und phorphors. Natron mit sehr überschüssiger Phos-phors. (Jouru. de pharra. VHs . 51 ). V a U g ll e l i II s (ffouro. clsI>Wm. Ylii. 353 ; auch in Sckweigg. I. N. R- 1822. H. 10. 223) ver-gleichende Analyse neun verschiedener Mehlsorten: 1) von einheimi-schem (französischen ) Weizen; 2) von Gemengkorn (rneteil) ausWeizen und Roggen; 3) von hartem Korn (bis dur) von Odessa ;

4) von weichem Korn (hie tendre); 5) von dessen zweiter'Sorte; e) von dessen dritter Sorte; 7) vvü Pariser Bäcksrmebk»ster Sorte; ?) von dessen zweiter Sorte; und g) von dessendritter Sorte; ergab folgendes Verhältniß der nähern Bestand-theile:

Nr.

Feuchtig-

keit.

Kleber.

Stärke.

Zucker.

Kleber-

guinmt.

Rückstand.

Summe.

1

10

10,98

.71,49

4,72

3,32

, 100,49

2

8

9,89

75,50

4,22

3,28

1,20

100,00

3

12

14.55

58,50

8,48 '

4,90

2,30

98,73

4

10

12.80

82,00

7,58

5,80

1,20

98,56

5

8

12,10

70,8»

4,90

4,,60

--

100,44

8

12

7,30

72.00

. 5,42

3,30

100,02

7

10

19,20

7 2,.8.0

4,20

2,80

100,00

8

8

10,30

71,20

4,80

3,60

97,90

9

12

9,20

87,78

4,80

.4,60

2,00

100,38

Beim Keimen verlieren nach Saussure ivv Weizen v Stärk-wehl, an dessen Stelle 3,5 Gummi und 2,5 Aucker treten.

Neapolitanischer Weizen, eine Spielart von Trit. hibem.Lab 8,1 Hülsensubstanz; 14,7 Kleber; 71,8 Stärkmebl; 4,4 Schleim-äucfer; 1,0 Verlust (Kazenberger).

Brandiger Weizen nach Fourcr. und Vaugu.: 33,4 grü-vcs, butterartiges, scharfes, stinkendes Oel; 25,0 vegetabilisch-thierischeSubstanz, in Wasser, nicht in Weingeist löslich; durch Galläpfel unddie meisten Metailsalze fällbar; 20,0 Kohle (Moder) das Ganze

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