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Resultate der bis jetzt unternommenen Pflanzenanalysen, nebst ausführlich chemisch-physikalischer Beschreibung des Holzes, der Kohle, der Pflanzensäfte und einiger andern wichtigen Pflanzenkörper / von Gustav Theodor Fechner
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36 Saamen der Gramineen, Getreide, Mehl.

schwärzend; ferner saurer phoSphors. -Kalk und Phosphors. Magne-sia-Ammoniak (Gehlen N. a. I. XI. "s; auch Hermbsi. Arch.

IV. 29 V).

Iritiouin 8 pe 1 ta (Spelt). Nach Greif: so,78 Mehl;1,0 Kleyen; 8,22 Wasser.

Das Mehl: i ,40 Ertractivzucker; i,28 Kleber; 3 ,vo Eiweis;5,88 Stärkmehl; 7,20 Schleim; 7,80 Verlust (Büchners Repert. XIV.69). Das feinste Mehl von Ulm nach A. Vogel: 5,5 Zuk-ker; 71 Starkmehl; 22 feuchter Kleber; o ,5 Eiweisstoff; 2,0 Ueberschuß(Schweigg. I. XVIII. 381 ).

Zea mays (Mays, türkischer Weizen). Nach Gor-ham, im lufttrockne» Zustande, 3,00 Zein (Rep. H. 855 ); 0,800 er-tractive Materie; 1,15 Zucker; 1,75 Gummi; 77,vo Starkmehl; 3 ,voOberhaut und Holzfaser; 2,50 Eiweisstoff; 1,50 kbls., Phosphors, undschwefels. Kalk und Verlust; 9,00 Wasser (Journ. de Phys. XCIir*156). Nach Vauquelin: 1,50 zuckrige, schwach stickstoffhaltige,Materie, etwas nach Cacao schmeckend; 2,50 schleimige Materie, in ei-nigen Eigenschaften dem Gummi, in andern dem Zucker sich nähernd;0,30 Eiweis; 75,35 Satzmehl; 3,50 Kleyen; 12,00 Wasser; 2,10 Verlust

(Jouni. de chim. med. aoi\t, 1825. 353).

Das Meh l nach Vizio: 7,710 Zein *); 80,92« Starkmehl;1,092 Ertractivstoff; 3,052 Zumin; 2,498 Gliadin; 1,178 fettes Oel(Rep. I. 1249); 2,283 Gummi; 0,895 zuckrige Mat.; o ,074 Salze,Essigs., Verlust (Oiorii. di Pisica, LIi. etc. Dec. sec. T. V. 1822.p. 127; auch Brandes Arch. m. 72).

*) Dieß ist E orh a NI s Zein, welches Bizio als Handeln aufführt;dagegen nennt Bizio Zein eine Zusammensetzung aus Gliadin, Zumin undfettem Oel, die er im Mais fand.