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Johannes Wolf. Ein schweizerischer Studirender der Theologie in seinem Bildungsgange / dargestellt von Joseph Scherre
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237
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Man muß sich daran gewöhnen, mit seinen Bestrebungenallein stehen zu können, dann wird man auch desto sel-tener wirklich allein stehen, und je weniger der Trenge-bliebenen sind, desto enger werden sie ihren Bund schließen,und wenn sie sogar in keiner äußern Verbindung standen. Um dieser Aufgabe willen, die der Zof. Verein hat,ist die natürlichste und edelste Beschäftigung in unsernSitzungen diejenige mit vaterländischen Gegenständen oderAngelegenheiten, auch mit politischen Fragen, dennwir haben uns nicht zu scheuen, auch solche wissenschaft-lich und ruhig zu besprechen. Es kann ja hier alles be-sprochen werden, was aus das künftige Handeln des Man-nes im Vaterlande Bezug hat, betreffe es nun die Staats-sormen, oder die Erziehungsgrnndsätze oder die Kircheoder den Kulturzustand. Wer an solchen ernstem Be-schäftigungen kein Gefallen findet, und nur die fröhli-chere Seite unsers Vereinslebens anerkennen will, der hatkeinen Sinn für die höhern Zwecke des Vereines, er hatnur die Schale statt des Kernes, und gehört nur äußer-lich zu uns. Es gibt freilich solche, welche den Zos.Verein in den Kreis des Alltäglichen, das Hohe in denStaub ihres KneiplebenS herabziehen wollen; allein dasStreben solcher und ihren Einfluß auf den Verein müssenwir zerstören; Krieg sei ihnen erklärt, und die Hauptsachewerde geltend gemacht. Was immer das Wohl des Va-terlandes bezweckt, das werde eingeführt in unsere Mitte.Ich will euch das nicht aus einander setzen; ich will mirnur erlauben, auch hier einen vernachlässigten Punktnoch hervorzuheben.

3) Das Glück unsers Volkes hängt nicht von deräußern Staatsform ab, die vermag es aus sich alleinnie glücklich zu machen, und alle unsere Bestrebungen sind