334 XXIV. Versuche über die färbende Materie
laugen. Diese filtrirte merkurialische Auflösung’schüttete ich auf anderthalb Unzen rostfreye Eisenfeisspäne in eine Flasche, und dazu drey Drachmen cd 1 'zentrirte Vitriolsäure. Alles zusammen schüttelte id 1wohl um, und nach einigen Minuten Schütteln wuf'de das Mengsel vorn reduzirten Quecksilber gan^schwarz, und hatte seinen Quecksilbergeschmack gän^'lieh verloren. Es bekam da sogleich den der färbende 11Materie gewöhnlichen sonderbaren Geruch. Ich lie&die Mischung solchergestalt einige Minuten still siehet 1 ’goss darauf das Klare in eine Retorte ab, und desiü'lirte den vierten Theil davon in eine wohl lutirte Vot'läge. Hier bekam ich solchergestalt eben die färbend®Materie, wie vorn Neutralsalze (§.6.). Es ist zuläng'lieh, nur ein Viertel abzudestilliren, denn diese Mater 1 ®ist viel flüchtiger, als Wasser, und gehet zuerst übet'§. 10 . Eine kleine Spur Vitriolsäure, folgt gern, s°”wohl bey dieser Destillation (§. g.), als bey vorig efvorn Neutralsalze (§.6.). Diese muss also auch vo j1der färbenden Materie abgesondert werden. Ichbe im §. l. angeführt, dass die Luftsäure im Stande iß’diese Materie aus Alkali oder Blutlauge zu treibe 11 ’das ereignet sich. auch, wenn diese Materie mitvereinigt ist. Also ist es nicht schwer, die Vitriolsäure davon zu scheiden. Ich mengte ein wenig g e ”siossene Kreide unter das desiillirte, und mit fliestMaterie imprägnirte Wasser, und desiillirte dies® 5Mengsel zum andernmale mit-gelindem Feuer,Vitriolsäure blieb hier an der Kreide, und die färben^ 6