370 XXVII. Ueb. cl. Bell. d Rhabarbarerde, See-
läge haben. Da ich nun durch mehrere Verlud 1 ®fand, dass unsere Säure sich in allen Umstände 11wie Zuckersäure verhielt, ja dass sie völlig diesd'be war, so musste auch nothwendig aus Zucke 1 'säure und vegetabilischem Laugensalze ein regeneü 1 'tes Sauerkleesalz entstehen. Bey einem von neue 111wiederholten Versuche sah ich auch wirklich, woi ' 1 * 1der Fehler bestand, dass man mit vegetabilischemgensalze und Zuckersäure kein Sauerkleesalz erhalt^hatte. Die ganze Sache beruhet darauf, dass m 3 * 1nicht genug Aufmerksamkeit bey der Zumischufä’des alkalischen Salzes gebraucht hat. Ich löfete $kaltem Wasser so viel Zuckersäure auf, als das Wals 1 *halten konnte, in diese Auflösung goss ich tropsenwd^eine Lauge von Weinsteinsalz, und hielt bey jede’ 1 ’Tropfen mehrere Sekunden an, die Mischung wur^unter anhaltendem Aufbrausen mit ganz kleinenstallen angefüllt, welche ich als wahre Sauerklees^’krystallen erkannte. Folglich findet sich, dass eb e<ldie Säure, welche wir durch dieKunst aus dem Zuck 1 *mit Salpetersäure erhalten, schon von der Natur ,(1dem Sauerklee bereitet ist ®).
*) Ein Auszug aus dieser Abhandlung befindet lieh auch ^Grclis ehern, Annal. fiirs Jahr 1785. 1. B. S. , 12. &'