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3 (1842) Coleoptera Lamellicornia Melitophila / von Hermann Burmeister
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Vorrede.

leicht thunlich, die eine oder die andere Untcrabthcilnng(Zunft) mit wissenschaftlicher Schärfe zu bestimmen, unddemnächst sie allein in ihre untergeordneten Differenzen zuzerfällen. So könnte, nachdem ein Theil dieser Gruppenfestgestellt worden ist, der Nest leichter übersehen und seineBeziehung zu schon bearbeiteten Gruppen um so sicherer be-stimmt werden. Bei dieser Ansicht kam es zunächst nur dar-auf an, eine solche Gruppe unter den sämmtlichen Coleo-pteren herauszufinden. Dazu boten nun die Arbeiten mei-ner Vorgänger mancherlei Hülfsmittel an die Hand; ja esward mir sogar leicht, nicht bloß eine einzige, sondernselbst mehrere solcher gut in sich abgeschlossenen Zünftezu erkennen und wissenschaftlich streng zu dcfiniren. Es isthier nicht der O:ü, alle näher zu bezeichnen, ich bemerkedaher bloß im Vorbeigehen, daß die Abtheilung der ^,<ie-noxlm^a oder Raub käser eine solche sehr natürlich ge-schlossene Zunft ist, wenn man dahin außer den beidenHaupttypen der Earabvdcn und Hydrokantharcnnoch die subtypischen Abtheilungen der Pausidcn undGyriniden rechnet; daß die große Gruppe der Rhyn-chop hören mit ihren: subtypischen Rebenastc, den Bo-strychoden, ziemlich denselben Werth hat; und daß auchdie Heteromeren, nach Ausschluß manckcr ihrem Wesenfremder Bestandtheile, eine Gruppe ähnlichen Ranges aus-zumachen scheinen; desgleichen die Lapriconna und Ov-eliog, wenn auch an ihnen die Kritik mit nöthiger Schärfegeübt wird. Alle genannten Gruppen aber überbietet annatürlicher Abrundung in sich die große Zunft der Lamel-licornien; sie macht als Ganzes in jeder Beziehung al-len gleichwertigen Abtheilungen der Oolsvjllern den Vor-