Buch 
3 (1842) Coleoptera Lamellicornia Melitophila / von Hermann Burmeister
Entstehung
Seite
121
JPEG-Download
 

Erste Familie. AlelitoziliUa.

iri

Erste Familie.

ULLHOrmi^ Ltt/,..

I^abruin in npics corneum cilintuin, plerum^ne n cl^i«o »bscoinütum,ririus exsertum. !tl Ln<> i N u IL s tii^nriitne, extus corn«2s, intustnenibrnnncens, in I>nsi Nente ms^no niolnri instruetne. Alnxilla-rurn ^slen sieniuillntn. I.ixuln cornes, connntn cuin mentv spiceinversus Intiori.

Die vier Charaktere, welche ich so eben zur Bezeichnung derHonig saugenden Lamellicornien aufgestellt habe, sind nurin ihrem Vereine als wirkliche Kennzeichen der Familie zu betrach-ten und finden sich einzeln auch bei anderen Gruppen. Eine ganzähnliche Bildung der Oberlippe haben nehmlich nicht bloß die X^-loplülrt, sondern cS giebt auch unter den Alelltoglülk einige Gat-tungen, als Ludiiru8 und kiullstmu, deren Oberlippe mit demhornigen Theile hervorragt und dann fast so gebildet ist, wie beiden I>liz-Ilopliir»i8. In solchem Falle muß der starke, dichte, fran-zenartige Haarsanm, welcher den Alelitoj>llili8 eigen ist, aber denkll)11c>pliu»i8 fehlt, für die ersteren entscheiden; doch giebt es zu-gleich immer noch andere Charaktere, welche diese Entscheidung alsdie allein richtige geltend machen. Dahin gehört die Bildung derOberkiefer. Zwar haben dieselben, wie in der allgemeinen Schil-derung S. 16. oben gezeigt wurde, bei den allermeisten Lamellicor-nien eine kleine häutige, gcwimpcrte Stelle am Jnnenrande überdem Mahlzahn, allein bei keiner andern Gruppe unter den Ura-IvropkuA^ ist diese Stelle allgemein so groß und so überwiegend,wie hier bei den Melitophilen, woselbst sie die ganze Innen-seite der Oberkiefer anfüllt, nach unten von dem schmalen, bogen-förmigen, quer gegen die Richtung des Kiefers gestellten, unge-furchten Mahlzahn getragen und am äußeren Rande von einemhornigen Saume, der mit seiner Spitze über die Hautstelle hervor-ragt, begrenzt wird. An dem unteren kräftigen Ende dieses äuße-ren Horntheils befinden sich die Gelenkstellen, wodurch der Ober-kiefer mit dem Schädel sich verbindet; daS obere, allmälig schwä-