Vorrede.
An den wenigen Zeilen, womit ich die vor 3 Jahren er-schienene, letzte Abtheilung meines Handbuches begleitenkonnte, habe ich bereits die Gründe kurz angegeben, welchemich zur Bearbeitung der Ooleoptera, mit einstweiligerIlcbcrgchuug der Oipleia, Il^monoplera und I^epiäoptera,bestimmt haben; jetzt liegt es mir noch ob, über die ganzveränderte Form dieses neuen Bandes mich näher zu erklären.
Getreu der bisher befolgten Methode hätte nehmlichzuvörderst eine allgemeine Schilderung der Ordnung gege-ben, darauf das System ihres Inhaltes entwickelt und end-lich dieser Inhalt ferner in die nächsten Haüptgruppen oderZünfte zerlegt werden müssen; damit vor allem eine Ein-sicht in den inneren Zusammenhang der natürlichen Gruppenaller Ooleoptera gewonnen werde. Allein eine solche Arbeitist, wenn sie nicht gleich allen bisherigen eine ungenieß-bare Mischung von älteren und neueren systematischen An-sichten werden sollte, ein wahres Riesenwerk, dessen Aus-führung meine dermaligen Kräfte und Hülfsmittel vollstän-dig überwältigt haben würde. Deshalb schien es mir pas-send, jeden derartigen Versuch für jetzt ganz aufzugeben,und lieber einen Weg einzuschlagen, der freilich langsam,aber dafür auch sicher, zum Ziele führt. —
War es nehmlich unmöglich, die ganze Ordnung miteinem Male systematisch zu beleuchten, so war es doch viel-