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3 (1842) Coleoptera Lamellicornia Melitophila / von Hermann Burmeister
Entstehung
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71
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Erste Zunft, lmwelllcvruia.

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enthält die größten. Bei den Lucaniden ist die mittlere Reiheanö vielen sehr kleinen, feinen Zipfeln gebildet und sehr dicht andie vorderste Reihe herangerückt. Bisweilen (z. B. bei I-»c. .^Ices)fehlt die mittlere Reihe ganz und die ganze mittlere Fläche des chy-lopoetischen Darms ist mit Drüsen dicht bedeckt, welche bei den übri-gen Larven nicht bemerkt werden und wohl die Stelle der mittlerenZipfel vertreten. Auch bei den Passaliden, wo alle Zipfel feh-len, fand ich solche Drüsen von enormer Große, aber minder zahl-reich, als bei I-uc. ^lees, wo Herr de Haan sie abbildet, aberfür Fcttkügelchcn erklärt (a. a. O. S. 37.), was sie schon ihrerGröße wegen nicht sein können, ^ptwckius, welcher weder Zipfelnoch Drüsen am Chylusbildner erkennen läßt, zeigt dafür deutlicheQucrfurchen an seinem vorderen Ende und eine so beträchtlicheLänge desselben, daß es nöthig wurde, sein hinteres Ende zweimalauf und ab zu führen, um ihn im Leibe unterzubringen. Beiallen anderen Larven ist der chylopoetische Darm nur leicht gebo-gen, aber nicht geknickt.

Auf ihn folgt der ChpmuSleiter, ein gleich dem Oeso-phagus kurzer, enger Kanal, welcher sich nach vorn trompetenför-mig erweitert, um an den Chylusbildner zu passen. Ganz auffallendkurz ist er bei den Lucaniden und Passaliden, länger bei denübrigen Familien. Er ist stets leer, wie der Oesophagus, und ent-hält den Speisedrei nllr momentan, wenn letzterer durch ihn hin-durchgeht.

Vermittelst einer sehr derben und engen Striktur wird dieserAbschnitt von dem weiten, aber ebenfalls nur kurzen Dickdarmgesondert. Derselbe bildet einen allermeist pomeranzenförmigen Sack,welcher in seiner normalen Stellung sich unter dem Chymuslei-ter befindet und ihn an beiden Seiten überragt, nach oben aberin eine Längsverttcfung seiner Wandungen zum Theil aufnimmt.Er ist bei den Lucaniden und Passaliden durch Muskeln,welche von ihm ausgehen, an die innere Fläche der Körperwairdbefestigt; bei den übrigen Larven liegt er frei in der Höhle des Lei-bes, und wird hier durch seine enorme Masse gehalten. In der