Erste Zunft. lllamellicorma. 10!
Lamellieornicn in K^raljkeitles und L-uenuxIes. Die ersterenbrachte er in 6 Gruppen, von denen die 3 ersten einen kurzen, dieLänge der Brust nicht erreichenden Hinterleib haben, die 3 letzteneinen verlängerten, der Brustlänge gleichen oder sie übertreffenden;Charaktere, die, wie oben gezeigt wurde, schon deGeec benutzte.—Jene drei Gruppen sind die OoproplinAi und 6eotruj>ini als diezwei ersten, die Gattungen Irox und (Ueotrupes als
dritte, welche den 6eotru;nm8 Leck,-. durch die Bildung derOberlippe und Oberkiefer nahe steht, aber durch deren zum Theilverborgene Stellung unter dem Kopfrande sich von ihnen unterschei,det. Die drei übrigen Gruppen waren aus dem Rest der altentdlearub.'teüle;« gebildet; die vierte (31oIoIontk» unter-
schied sich von der dritten durch die völlige Versteckung der Ober-kiefer unter dem Kopfrandc, die fünfte H6l3pkvlu8, ^mpllica-uur, ^iÜ8uuvx durch ihre häutige zweilappige Zunge und
thcilwcis häutigen Oberkiefer, die sech st e sCotvuiu, VrIok,Iu8durch die fast ganz häutigen Oberkiefer. Ihr folgten dann als sie-bente Sektion der Lamellieornicn die 1wicanicke8. Es fehltenalso den sechs ersten Gruppen bloße Namen, um den Rang vonFamilien einzunehmen. Diese Namen erhielten sie indeß nicht von'Latr eilte, sondern durch einen anderen Entomologen, dessen Ein-fluß auf die natürliche Eintheilnng und gcsammte systematische Bear-beitung der Lamellieornicn von solcher Bedeutung geworden ist, daßwir ihn mit Recht als den eigentlichen Begründer der wissenschaft-lichen Durchdringung ihres Inhaltes betrachten können.
ES war der Engländer W. S. Mac Leay, von dem dietiefere Kenntniß der Gruppe ausging. Im ersten Bande seinerliuruv eutoiuoIvKicue HL,ouckou 18l9. 8.) versuchte dieser durchgeistreiche Auffassung, aber oftmals willkürliche und gezwungeneDarstellung der Natur ebenso ausgezeichnete, wie in der empirischenUntersuchung genaue Forscher eine allgemeine Schilderung der Karr-en du ei Linnä's zu geben, welche zugleich auf dessen Uueuui mitRücksicht nahm, und sich über die geographische Verbreitung, dieLebensweise und die natürlichen Verwandtschaften derselben unter