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3 (1842) Coleoptera Lamellicornia Melitophila / von Hermann Burmeister
Entstehung
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Erste Familie. Lleliwxliila.

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gebogenen Dreiecks, dessen schmale Basis mit der Tasterschuppe unddem Kaustück, wie früher gezeigt wurde, durch Gcleukung in Ver-bindung steht, während die mehr gewölbte äußere Seite die langenWimpern oder Pinselhaare trägt und die hohle innere glatt und kahlist. An dieser findet man auch wohl Zähne, aber im Ganzen vielseltener als bei den Xvloplulis. In der Regel ist bloß die Spitzezahnartig vorgezogen und der Länge nach gespalten, wodurch zw csiEnd zäh ne entstehen, wie bei ^noplocliilu«, UipIoKimtlin Zn-Antes und vielen anderen Arten. Seltener ist der zweite Zahnein wirklicher eigener Zahn, welcher aus der Mitte des Jnnenran-deö sich erhebt; diese Bildung findet sich bei IIvp8oIogenin, 60-Ilrrtirus und AI) stroceros, und steigert sich durch Auftreten meh-rerer solcher Zähne bis zu den Zahlen drei bei Xrrrvcius, vierbei Iwrclüru8 und sechs bei l'lülistlurr Olvcteriste»

Mehr Zähne am Helm habe ich bei den AleUtopliiiis noch nichtwahrgenommen. Entscheidender als ein so veränderliches Organ,wie der Unterkiefer, ist für alle vier Gruppen das Unterlip-pengerüst, und liefert in Bezug auf die Mundtheile gewiß denbesten Familicncharakter. Zuerst sondern sich die ^utlrobU durchihre stets häutige, zweilappige, nicht mit dem Kinn verwachseneZunge von den drei anderen Gruppen, denen eine hornige, mitdem Kinn innig verwachsene Zunge eigen ist, sehr bestimmt ab;es bleiben also nur noch die drei anderen Familien zu berücksichti-gen. Von ihnen scheiden sich die Alelrtopiüln dadurch aus, daßder Theil der Unterlippe vom Gelenk des Kinnes mit der Kehle biszur Einfügung der Lippentaster, nach dieser Gegend hin, also nachvorn oder oben, immer breiter wird und dicht vor dem unte-ren Ende der Grube, in welcher das mit dem Zungenkern gclen-kende Grundglied der Lippentaster steckt, seinen größten Qucrdurch-mcsscr hat. Diese Form des Kinntheiles, seine nach vorn gerücktegrößte Breite, ist allein den Äl6litoplrili8 eigen, und findet sichnicht bei den beiden anderen Familien. Bei den Xvlopliilis liegtder größte Querdurchmesser immer dem unteren Hinteren Rande desKinnes näher, also dicht vor dem Gelenk mit der Kehle; bei den