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3 (1842) Coleoptera Lamellicornia Melitophila / von Hermann Burmeister
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785
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Erste Familie, üleliloxlrilu. Anhang.

785

/S. Eaput sexuiim «litlorins, maris frons lii-cornis; xalva niaxillas Nrevis, «marginatavvl liiNentatae; feinrnarnrii trliia» vix (lon-

tata?, maris ante ogicem sin»a!ae. . . . 21. Dicero».

Iib. 'I'idia^ anticae t^minaruin t ri ckentatas, cken-

tes ucirti. <rrliicLni.>.22. t-criUvitontn.

WaS nun den von Westwood bearbeiteten Inhalt der Gat-tungen an Arten betrifft, so stiimnt derselbe mit dem meinigen ziemlichgenau übcrcin; seine Gruppirung ist aber eine andere. Er hat nehm-lich die mehr oder minder vollständige Zahnlostgkeit der männlichenVorderschiencn als EinihcilungSgrund benutzt, während ich dazu dieBildung des Kopses, ob er mit Zierden versehen ist oder nicht, undwie im ersteren stalle dieselben beschaffen sind, in Anwendung brachte.Beide Eiinheilungen haben ihr Gutes, indeß scheint mir die meinigedoch übersichtlicher ;n sein. Für Westwood's Eintheilring sprichtübrigens noch der Umstand, daß bei völlig zahnlosen Lorderschiencnder Männchen, die Weibchen zwei sckarfe Zähne an den Vorderschie-nen besitzen, und die Oberfläche deö Körpers gröber pnnkiirt zu seinpflegt; wenn aber die männlichen Voiderschienen eine leichte Auöbic-gung an der Stelle haben, wo bei den Weibchen die Zähne auftreten,so sind letztere immer stumpfer und die Oberfläche des Körpers istglatter. Aehnüche relative Unterschiede bietet nun auch die Aulender Unterkiefer dar. Ich habe von ihr gesagt (S. 22i.):

«der einfache, dreieckige, gebogene Helm endet mir einer scharfenSpitze, und ebenso der Zahn am Kaustück.»

Westwood bildet dagegen den Helm der meisten Arten als mit zweispitzen Endzähnen versehen ab.

Diese auffallende Verschiedenheit veranlaßte mich, alle mir zu-gänglichen Arten <6. Lrrveru, Irretrr, nissiitursis, meluimriir, NuneleAuus, olivueeu, ubricaiu! und mnuncei'vs) einer zweitengenauen Untersuchung zu unterwerfen, welche folgendes Resultat ergab:

Der Helm (A-rlea) ist bei allen, wie ich es angegeben habe,eine rechtwinkelige dreiseitige Hornplatte, deren Hypotenuse den langenHaarbusch trägt; die schmale Kathete ist die Basis, mit welcher derHelm zwischen den oberen Enden des Kernstückes und der Tasterschnppesteckt, die lange Kathete ist frei, und dem Eckzahn des Kernstückes zu-gewendet. Aus derselben befindet sich, ganz wie bei den typischen Cc-tonien (s. S. 432.), eine von unten nach oben tiefere und gewöhnlichauch breitere pängsgrube, welche die Spiße des Helmes erreicht undlll. 50