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Die Bestimmung Der Gestalt Und Grösse Der Erde, Wie Auch Der Vorrückung Der Nachtgleichen, Schwankung Der Erdaxe, Verhältniss Der Massen Von Sonn Erd und Mond, etc / von Friedr. Wilh. Gerlach ...
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109
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III. Ausgabe. 109

wünschen kann , und man müsse da noch war-ten und zweifeln: was können sie hernach fürein Gewicht haben ? Zudem was beweisen Hy-pothesen ? und leibst die newtonische Theorieist auf eine Hypothese gebauet: wenn die Er-de jemals ganz Hiessig und von der nämlichenArt Materie gewesen; und diese letzte geblie-ben und noch ist: welches doch offenbar nichtist. Wer wird die Theile der Erde; Metalle,Steine, Laim, Wasser, für einerley Art Ma-terie , für Körper von gleicher Art Schwerehalten ? Alle Bücher der Geo-und Hydrostatikwidersprechen dieser Hypothese. Zwar habeich nach der Hypothese der ganzen Fliessig-keit der Erde , in der 1 . Aufgabe , die Ver-hältnis der Durchmesser der Erde auch be-stimmet ; bin aber dabey nicht geblieben, wieaus der II. Ausgabe erhallet. Hierin habe ichgewiesen, dass auch bey der vollkommenenKugelforme die Grade der Breite ungleichseyn, ihre Grosse nun (nach der III. Aufgabe)genau fast mit 22 Gradmessungen übereinstim-me, und dass nach dem hydrostatischen Gese-tze die Kugelforme des Weltmeeres in denDurchmessern kaum T -5» ?T , vd?r gar nichts un-terschieden sey, etc. Obschon diese Bestim-mung der Halbmesser nach der I. Ausgabe ,mittelst der Rechnung des unendlich kleinengemacht worden; so ist sie doch auch. eineFolge der allgemeinen hydrostatischen Regel:dass zweyerley F liessige von verschiedener ArtSchwere in vereinigten Röhren ungleich hochstehen, und dass diese Hohen, sich umgekehrt

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