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Die Bestimmung Der Gestalt Und Grösse Der Erde, Wie Auch Der Vorrückung Der Nachtgleichen, Schwankung Der Erdaxe, Verhältniss Der Massen Von Sonn Erd und Mond, etc / von Friedr. Wilh. Gerlach ...
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110
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IIL Ausgabe.

verhalten, wie die Schweren der Flicssigen.Wer kann daran zweifeln ?

93. §. Allein lägt einer: wenn dieses auchbey den Rühren gilt; so gilt es doch nichtbey dem Weltmeere - , weil des Meeresober-fläche abhängig wie eine schiefliegende FlächeWäre, folglich das höhere Wasser lieh da hin-ab bewegen musste, oder gar keines hoher alsdas andere seyn konnte. Auf diese Einwen-dung dürfte ich gar nichts antworten; weil siedie Kugelfonne beweiset; jedoch, sie ist un-richtig. Denn der Schwere Richtung gehetnicht überall nach der Erde Mittelpunkte, wiewir schon gehöret, und sie Ist just aus desMeeres Oberfläche so gerichtet , dass sich dasWasser da nicht beWegen kann, und doch aneinem Orte höher als am andern ist. Aberschon wieder eine Einwendung: so kann dasWasser bey dem Weltmeere nicht die bestimm-te Hohe haben ; weil gesezt worden ( I. Ausga-be), dass die Röhren nach dem Mittelpunkteder Erde. gehen. Allein, was thut dieles da-zu? Gilt das hydrostatische Gesetz nicht auchvon schiefen Rühren? Es muss die Richtungder Schwere just nicht parallel mit den Rührenseyn. Jedoch da man die. Höheres Fliessigen,nach der senkrechten Richtung der-Schweremisst, und da in der I: Ausgabe , des Fliessi-gen Höhe nach der Richtung der Röhren,oder über der Erde Mittelpunkte'bestimmetWorden ist: so muss man sich nach dieser Auf-gabe erinnern, dass wir so auch der SchwereRichtung und Verschiedenheit angenommen ha-ben. Denn nach.der dasigen Figur stellet FK

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