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III. Ausgabt.
ssern Tiefe nicht mehr denselben Winkel ma-chen könne. Denn dieses ilt wegen der ver-schiedenen Salzigkeit und Schwere des Meer-wafl'ers, und der daher veränderten Figur derOherfläche nothwendig: darin steckt alio keinWiderspruch.
95. §. Das Wasserwägen oder Nivellieren!Was soll diess ? es trifft mit jeder Wasserwage ,sie mag aus Röhren mit Wasser oder aus einemSenkbley bestehen, das ist mit der eigentlichenWasserwage und Schrotwage zu , so, als wenndie Erde eine Kugel wäre, und der schwereRichtung nach ihrem Mittelpunkte gienge ,und auf des Wassers Oberfläche senkrecht wäre.Dieses ist also nicht wider unsern Satz; son-dern bestätiget ihn; und kommt besser damit,als mit dem von der eingedruckten Gestalt derErde überein ; weil der Schwere Richtung nachuns wenig, nur 5'; nach diesen Autorn abermehr, 19'von der Erde Mittelpunkte abwei-chet : und der Schw ere Richtung kann auf derOberfläche dieser Wasserwage und des Wassersin jedem kleinen Behältnis senkrecht seyn,ohne es auf des Weltmeeres leiner zu seyn:indem da keine so entfernten oder verschiede-ne Wassersäulen von verschiedener Schwere,Wie beym Weltmeere sind, die nur bey ver-schiedener Höhe im Gleichgewichte stehen kön-nen : wiewohl die Oberfläche der Wasserwagein Ansehung des Mittelpunkts der Erde auchvon verschiedener Höhe ist; doch des Welt-meeres feine aus gesagten Ursachen noch viel-mehr: und es ist falsch, dass der Schwere Rieh**tung auf der Oberfläche der eingedrückten Ku-