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Die Bestimmung Der Gestalt Und Grösse Der Erde, Wie Auch Der Vorrückung Der Nachtgleichen, Schwankung Der Erdaxe, Verhältniss Der Massen Von Sonn Erd und Mond, etc / von Friedr. Wilh. Gerlach ...
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129
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111. Ausgabe. 129

enthalten. Folglich ist die jährliche vorn Mon-de in der Ekliptik gewirkte Präcesllon s' f 349.,z,363 — 98,241. Diess ist viel zuviel; danach Herrn de la Caille und de la Lande , diejährliche Präcestion nur 50"-' seyn soll. Dar-aus ist offenbar, dass die Erde im Kerne dich-ter als an der Oberfläche, oder des MondesMäste geringer sey; und, dass bey jeder Fi-gur der Erde, nicht nur bey der im Aequatorerhabenen, und bey den Polen eingedrückten,sondern auch bey der länglich runden, blosswegen Umdrehung der Erde, ihrer Schwung-kraft, eine Präcestion seyn müsse: und manwird sie genau Anden, wenn alle da erfoderli-che Data , dieser Weltkörper Masten und Wei-ten voneinander, und der Erde unterschiedeneDichte bekannt sind.

108. §. Es ist klar aus den ioi.und 102. §.dass die monatliche Präcestion in den ersten 30Graden des ersten Quadranten B F, so grossals in den übrigen 60; und umgekehrt im 2.Quadranten FN, u. s. f. ist.

109. §. Wir haben die vorn Monde verur-sachte Präcestion, bey der grössten Inclinationseiner Bahne gegen den Aequator, berechnetund bestimmet; und haben nichts von der Ver-änderung seiner Knoten in der Ekliptik ge-sprochen: welche diese in 18-19 Jahren durch-wandern, und also in dieser Zeit nur einenAugenblick in einem Punkte verweilen ; dahermachen, dass die Neigung der Mondbahnegegen den Aequator, mithin auch die vonihm gewirkte Präcestion stets veränderlich ist.

Ger Lach Bestimmung. I Da