3C8
III. Aufgabe ,
als *953124 , so Gravesande £Phil. Newton. In-stir. §. 1639.) angiebt.
157. §• Ob die gefundenen Massen vonSonn und Mond auch mit der Ebbe und Fluthübereinstimmen? Zur Antwort dienet folgendeRechnung. Vermög dieser Massen und ihrerWeiten von der Erde ist die anziehende Kraftder Sonne bey der Erde, oder der Erde Schwe-re gegen die Sonne, zu der anziehenden Kraftdes Mondes bey der Erde, oder der Erde
273776
Schwere
gegen
den Mond ; wie
da
-u 6 s0 ' gIith
viel kleiner als der Sonne ihre,1e nur der Erde Schwere
(220G0) 1des Mondes Kraft
Allein da die-
nur der ürde icnwere gegen genannteHimmelskörper ist; so wird dadurch noch kei-ne Erhöhung des Meeres verursachet: dieseentstehet vielmehr durch den Unterschied derSchwere des Meerwassers gegen der Erde Mit-telpunkt : wo diese geringer ist; da ist dasMeer höher. Das Meer steiget aber bey derFluth hauptsächlich in dem Orte, über w elchemlieh der Mond oder die Sonne befindet, undan dem entgegengesetzten , wo davon die Ge-genfüfsler sind. So muss dann das Meerw'al-fer, durch die Kraft der Sonne und des Mon-des in diesen Oertern leichter, und dazwischenschwerer werden. Dieses lässt sich ganz leichtund gut begreifen, wenn man sich die Erdku-gel ganz vorn Meere bedeckt vorstellet. Denndas Wasser in der Mitte zwischen diesen zweyenOertern, im ganzen Kreisse herum wird von
der