Refraction.
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mittelbar abgeleiteten Gleichung wird für P =0
ds2
Const.=~
d. h. die Constante der Integration ist hier die Geschwin-digkeit des Lichtes im ersten Mittel.
Um die Grösse k zu bestimmen, und sich so zugleichvon der Statthaftigkeit der Annahmej'V dy = 2k<j
zu überzeugen, wird man folgende Betrachtung anstellen:
Ist e der Einfalls- und g der gebrochene Winkel, soist bekanntlich
Sin e .
Sin g —
wo A eine für je zwei Mittel constante Grösse bezeichnet.Ist wie zuvor c die Geschwindigkeit des Lichtes im ersten,v die Geschwindigkeit desselben im zweiten Mittel, undzerlegt man diese Geschwindigkeiten c und v in zwei untereinander senkrechte, deren eine c', v' parallel mit der Tren-nungsfläche beider Mittel, und deren andere c", auf die-ser Fläche senkrecht steht, so hat manc' = c Sine ; v'=v Singc" = c Cose ; v (/ = vCosg
Da aber nach dem Vorhergehenden durch die Brechungbloss die auf die Trennungsfläche beider Mittel senkrechtenGeschwindigkeiten geändert werden, die mit dieser Flächeparallelen Geschwindigkeiten aber ungeändert bleiben, sohat man c / = v ( oder
v _ Sin e _ ^
c Sin g
Es findet also für je zwei Mittel das bekannte constanteVerhältniss nicht bloss zwischen den Sinus des Einfalls-undgebrochenen Winkels, sondern auch zwischen den Geschwin-digkeiten des Lichtes vor und nach der Brechung Statt.
Nun führt aber unsere obige Annahme unmittelbar aufdie Gleichung
v 2 = c 2 + 4 k q