u. Abschn. Zeit des Mittelallers. 8 r
nach gegen die Berge, die man Alpis heist,
Bäkr ^ Bergen liegt die Markung °') von
»-Ei Abwäre nebst Gwäva. Oestlich aber von La-oralgnd jenseit der Wüste ist Pulgara-Land
und
reich und Steiermark unter sich. Die Lar.cncancr harten ihreeigene Fürsten, davon wir rinige.dcm Nahmen nach kennen; alsz. E. den Borurh, der sich den Franken 7Z2. unterwarf, und denwonomir, der den Hring der Aware» mit.Herzog Heinrich vonForli half 796. einnehmen-
r;') Die Markung, Gränze, Omsre sagt Aelfred, denn Baiernsund Schwabens südliche Gränze waren die Alpen.
26) wüste. Es ist besonders, daß der mich so oft tadelnde Recen-sent hier in der Note e) eigenmächtig hinsetzt, Grig. westwärts.
Es muß Recensent diese Stelle nicht genau im Originale angesehenhaben, denn da stehet ausdrücklich Hnä rhvune be erltsa Lar-M-ärsrUrnäe dexeoiMn tkieem ^velkenne >s kuIZinslanä. Aelfredhat also ostwärts gesagt; allein das Wort westenne, ist nichtWesten, sondern eine wüste rn-ste. Denn hier waren die Anra-te» von Karl dem Grossen so dünne gemacht worden, daß ihrealte Wohnungen eine völlige Wüste waren. Ja es zeigt dieser Um-stand, daß Aeifreds Nachrichten gerade auf seine Feit paßten, dennschon 89;. kamen die Madschiari oder jetzigen Ungarn nnd nah-men dies wüste Land ein. Es ist also diese Geographie sehr genau«>w richtig, u,,d nicht so voll Schnizzcr und Widersprüche, als derHerr Recensent behauptet.
^^"lgaralirnd ist das damahlige grosse Bulgarische Reich, wel-an beide» Seiten der Donau, das jetzige Bulgarien .und die"dache, begrif, nebst einem Theile der Moldau und Beßarabiens.Woi^. wahrscheinlich ei» türkischer Stamm, welcher jenseit der"" Kasanschen gewöhnet, und daselbst die Hauptstadt Bol-de,- der aber mit den Hunnen unter Attila in Europa nä-
der M ^Staaren der griechischen Kaiser zog, und daselbst auNvrdseite des Berges Hnmus, einen neuen Staat bildete.
S->rst.Desch.derSchjffEh. F