1l. Abschn. zur Zeit des Mittelalterö. 8 5
West aber sind die Sende-Finnas ^), gegen Westenaber die Norrhmenn 4Y.
"Ohrhere erzählte seinem Oberherrn Aelfrede»dem Könige, daß er von allen Northmannern am mei-
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42) Die Scricefiunas. Der Geograph von Navenna hat schon im4> B. K- ir. und 46. die p-kr>, Uerekennorum und Snllikennorum»die er auchbercieksnnys nennt, Pwcopius hjst. Loch. I.. II. p 26rnennt sie bcririüimi und setzt sie »ach rliule hin; ^oräanes 6e rcb.6ecicis c. z. hat die LrekennL, deren es drei Völker giebt, undk,ul visconus bitt. I.onzok. I.. I. c. nennt sie 8crikovvim oderLcriroliini Adam von Bremen 8cr,re6nni. Es ist also KönigAclfreds Schreibung wahrscheinlich richtig. Sie wohnten »achAdam von.Bremen ln conünio 8veonum vcl dloickmannorumconrrs boresm. Also gränzte» sie beides an Schweden und Nord-mannaland- Sie waren schnell und schneller als die wilden Thiere,r-ini Wsineteieä behauptet, sie hätten in der barbarischen Sprachevom Springen den Nahmen, denn sie sprängen mit einem durchKunst gemachten bogenförmigen Holze, so schnell, baß sie Thiererinhohlkcn. Man erkennt hie gleich die grossen Schneeschuhe oderSchrcirschuhc, daher sie auch die Schreirfinnen hiessen: undsie lebten »ach allen Nachrichten von der Jagd der Thiere undVögcl.
4;) Hier ist wieder ein Standpunkt zur Bestimmung der Lage derSveonen oder Schweden. Gegen Süden haben sie die Ostsee,gegen Osten die Sarmaten in Liefland und dem nachmaligen Estlande;gegen Norden, jenseit der Wüste ist Lwenland, das heutzutagigeFinnland, und nach Nordweste» sind die von der Jagd blos lebendeFinnen, die Schreirfinnen; zuletzt sind gegen Westen die Norch-männer.
44 ) Ghrhere, ein grosser Mann aus Norwegen, und wie einige be,Häupten, aus Nummadale», oder wie andere berichten, aus Nord-land , welches die äussersten Theile von Norwegen nach Norde»begreift; unternahm eine Entdeckungsreise nach Permien, eine an-dere nach Schwede», und beide beschreibt Aelfred aus seinem münd-lichen Berichte. Sie ist genau und zuvcrläßig, und ganz im Ge-schmacke der damahligen Zeiten, da so viele Normänner auf Eben«theuer ausgingen. Diese beide Reisen und Wulfstans seine sind dixbesten Nachrichten des mittleren Alters vom Norde», und gebe»der Erdbeschreibung ein grosses Licht.