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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
97
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H-AbschN. zur Zeit des Mittelalters. 97

''Und alle dies Land gehöret zu Denemearcan '6):"drauf war uns Burgendaland zur linken Seite, und"ste haben ihren eigenen König. NachgehendS nach»dem Vurgendaland waren uns die Länder, welche"heissen zuerst Becinga-eg, und Moore, und Eow-'-laiid, und Gorlaird zur linken, und das Land gehö«»>tek zu Gveon ). Und LVeonodland war uns»allewege zur rechten bis zur wlble Mündung. Diese»^Visle ist ein sehr grosser Fluß, und nahe dazu»liegt Wirland 2 °), und wenodland; Wirland»aber gehöret den Estum. Diese Wisle läuft aus dem

„weonod-

7 §) Daß weonochland, nicht Wenden sey, erhellet aus WulfstansAnmerkung, nach der alle diese vorhergenannten Länder, zu Dän-ncmark gehörten, welches von Winodland nicht kann gesagt werden.

77) Die hier genannten Länder, welche alle zu Sveon oder Schwe-den gehören, haben einer kleinen Erläuterung nöthig. Becinga-cg ist wohl Blekingcn, und muß die Auslassung des l wohl nurein Schreibfehler seyn: dies Bleckingen, nennt er nach der Ge-wohnheit vieler damaligen Schriftsteller eine Insel. Meore mußunstreitig Dber- und Nieder Mähre in Smoland seyn.

. Eowland ist Deland und Vorland ist gcwis die Insel Vorlandund nicht Jütland; wie Langebek oben das dort vorkommendeGotland erklähret; den» alle diese Länder waren schwedischeProvinzen.

Das weonsdland oder winodland erstreckt sich bis zurDeichst! Mündung, und ist demnach deutlich genung, ein eignesunabhängiges Land, unterschieden vom Dänischen weonothland.

?s) wisle ist die slavische Rechtschreibung, : dahingegen sa-

gen die Deutschen Weichsel und in Preussen weißel.

80) wirland ist eins Gegend in Samland in Preussen, die wegendes Bernsteins berühmt war; und sie hieß noch zur Kreuzherren-Zeit so, in - Urkunden. Es ist eine Uebcrsetzung von esiriicks,d. i. weioland.

§orst. Gesch. der Schiffarrh. 6! -