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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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1 08 Von den Entdeckungen in Nord. n. Abschtl.

Karl zu Lehn, und heirathete die königliche PrinzeßinnGisla. Von seiner ersten Gemahlin hatte er einenSohn Wilhelm, der ihm in der Regierung folgte, undvon dem die Normannischen Könige von England, sowie von einem seiner nahen Anverwandten, Taukred,der Eroberer und Stammvater der Normannischen Kö-nige von Sicilien und Neapel, abstammten.

Die Normanner fuhren fort in Irrland sich festzu-setzen , Nord England und Nord Schottland aber sichzuzueignen, und alle diese Gegenden durch ihre Raub-züge zu beunruhigen. Allein ums Jahr 982. oder 98g.gab eine Verbannung Gelegenheit zur Entdeckung einesbisher uubekanten Landes. König Harald brachte unterandern kleinen Herren auch einen Nahmens Thorreczur Unterwerfung. Sein Urenkel Thorwald lebte amHofe des Grafen Hayne, muste aber eines Mordeswegen flüchtig werden, und er ging demnach nach Is-land, wo er ein ansehnliches Stück Land mit einem neuenPflanzvolke besetzte. Sein Sohn Erik Räude d. i.der Rotbkopf, ward durch seinen mächtigen NachbarEvolf Säur durch den Mord einiger seiner Knechtebeeintrachcig-t, und lies sich durch seine Rache bis zurErschlagung Eyolfs fortreißen. Dieser und noch andereHändel nöthigten ihn gleichfals flüchtig zu werden. Erwüste, daß ein gewisser Gunbiörn, nicht nur die ander Westseite Islands gelegenen Gunbiörns - Gehö-ren, sondern auch noch mehr westlich ein grösseres Landentdeckt hatte. Da er nun zu einer dreijährigen Ver-bannung verdammt war, so wolte er nach diesem Landeeine Entdeckungsreise unternehmen. Er sahe bald nachseiner Abfahrt die Spitze, die man Herjolfs Nsß nen-net, und nachdem er noch eine Weile südwestlich geseegelt,fuhr er in eine grosse Bucht ein, die er Eriks - Sundnennte, und winterte auf einem angenehmen Eilande,in derselben Nachbarschaft. Das Jahr drauf unter-