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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
109
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Abschn. zur Zeit des Mittelalters. 109

suchte er das feste Land, und im dritten Jahre kehrte erNach J-land zurücke; wo er die fetten Weiden, Gehölzeund Fischereien dieses Landes, das er Grönland nenn-te, ungemein erhob; damit sich viele durch seine Vor-stellungen i bewogen, entschließen möchten, nach diesem^entdeckten Lande zu siegeln. Es gingen auch 2; mitMenschen, Hausgeräthe und Zuchtviehs beladene Schiffeub, von denen nur 14 glücklich ankamen. Diesen erstenAndauern folgten kurz drauf, mehrere, sowohl aus Js-^nd als aus Norwegen: und in wenigen Jahren wuchsöle Anzahl so sehr an, daß sie sowohl die östlichen als?uch die westlichen Küsten von Grönland besetzten, undHte Zahl war so sehr angewachsen, daß man dafür hielt,wären ihrer beinahe so viele im Lande, daß sie wohl«in Drittel eines Dänischen Bischofs - Sprengels aus-machen würden. Dies ist die gewöhnliche Geschichteöer ersten Besetzung von Grönland; welche auf der Er-zählung des nordischen Geschichtschreibers und Isländi-schen Lagmannes Sitorro Gmrleson, vom Jahre^215, beruhet. Allein es behaupten andere, daß Grön-land lange vorher bekant gewesen, und berufen sich aus-drücklich auf eine Bulle Pabsts Gregor IV. und denFreibrief Kaiser Ludwigs des Frommen, deren der letztedorn Jahre 8Z4, die erste aber von 8z;. ist. In diesemFreibriefe und Bulle wird dem Erzbrschofe Ansgarius,*e Freiheit ertheilt, die Völker der Sveonen, DänenUnd Slaven zu bekehren, und in deinselben werden hin,^gefügt, die Norwäher, Farmer, Grönländer,ÄalsinHalanher, Isländer und Gcridevmden.

nun würde anzeigen, daß diese Länder schon vor8Z4- und 8Z5- müssen bekant gewesen seyn, und wasdoch mehr ist, Island müste schon unter dem Nahmenekanr gewesen seyn; obgleich es zuerst, wie bekant,68 .) von Naddod war Schneeland genant wor-en. Es scheint also hier ein merklicher Widerspruch.

Jedoch