H Abschn. zur Zeit des Mittelalters. i l z
Menschen drauf verspühren. Den dritten Sommerdtauf untersuchten sie die Inseln, wo sie an einer Land-spitze ihr Schis dergestalt beschädigten, daß sie sich geno-ßt sahen, ein neues zu verfertigen, das alte aber wardauf dem Vorgebürge aufgesetzt, dem sie daher den Nah-men Aiäler LTeß beilegten. Sie untersuchten hieraufdie östliche Küste nochmahls, und nun entdeckten sie dreiBöte, die mit Leder überzogen waren, und in jedemderselben waren drei Männer. Sie bemächtigten sichderjenigen, einer aber entfloh, die übrigen wurden vonden Normännern aus Uebermuth und Grausamkeit um-sichrachk. Allein nun wurden sie bald drauf von einerhoffen Menge dieser Leute mit Bogen und Pfeil ange-fallen. Ein Schirm von Brettern beschützte sie gegen^selben in ihrem Schiffe, und sie wehrten sich auch sotapfer, daß diese Feinde sich endlich genöthigt sahen, nacheinem Gefechte einer Stunde wieder abzuziehen. Sie"analen diese Eingebohmen des Landes, wegen ihreskleinen Wuchses Gkrällmger d. i. Abschnittst! oderäwerge. Thorwald, der im Gefechte mit einem Pfeileschwer verwundet worden war, starb, und man setzteauf sein Grab auf einem Vorbirge, nach seiner Verord-nung 2 Kreuze, daher dasselbe den Nahmen AroßaAeß empfing. Seine Gefährten winterten noch in^inlaird, und reisten gleich im Frühlinge nach Grön-land zurück..
Thorstein der dritte Sohn Eriks Räude, gingherauf noch im selbigen Jahre, mit seinem Weibe Ou-^rid Thorberns Tochter und seinen Kindern und seinemHausgesinde, in allem 2; Personen stark, nach Winland.Allein ein Sturm verschlug sie an die Westküste von^körrlcmd. Er muste da überwintern, und er sowohl^ Mehrere seines Gefolges starben vermuthlich am^charbocke. Gudrid brachte im Frühlinge den Leich-am ihres verstorbenen Gemahls nach Hause.
Gesch. dcrSchiffarch. H Thor-