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H- Abschn. zur Zeit des MiLtelalters.
IV. Zu dem neulich 1251. gewühlten neuen Kaiser^han, von dem das Gerüchte im Abendedaß er die christliche Religion angenommen hätte,Endete König Ludwig IX. von Frankreich einen Minori-w" aus Brabant, Nahmens Bruder Wilhelm von^uysbroeck oder Rusbrock, Rubrock und Ru-^Niquis, als Gesandten.
Ruysbruck ging von Konstantinopel zur See insLtosse (schwarze) Meer, nach Gasarien (der Krimm)^ach dem Hafen Goldeya (Sogdat, Soldadia wirds^uch genennt, und heut zu Tage Sudak), von der west-wärts die Stadt Rersona liegt (Chersone, oder Cher-W", heut zu Tage bei Inkerman ist Schlirzi oder Gur-hi oder Gcherson). Ostwärts aber am Ausflüsse desAanais ist Maricandis und die Stadt Marriga oder^arerca *), denn der Don, ehe er ins Meer kommt,Wtinirt noch eine andere See gegen Norden, die nichtüber 6 Schritte tief, aber an die 700 ital. Meilen lang ist.Hier nach LVlarerka kommen Kaufleute von Konstanti-W°pel, trockene Fische aufzukaufen, nämlich Stöhre,^ho^en (Thunfische) und Barboten (Barben). Jenseitder Mündung ist Fichten, das den Tartarn nicht unter-bau ist, und die Snevei, (Suanen) und Iberier.-8on der Mündung des Tanais bis zur Donau west-wärts, ist alles den Tartarn unterworfen, und selbst jen-seit
*) Maricandis und Marriga oder Marerca sind an der Meer-enge zu suchen. Der erste Nahme ist cmer Landschaft oder Inselinständig, die der Meerenge gegen über liegt, und die heut zu TageTamenda Heister Am Ausflüsse des Einen Arms vom Kuban-llnsse, ist die Stadt Tcmrnck, die bei den Russen ehemals Tmu-trakh«,, hies, und von den Griechen Tamararcha genanntward, dies ist Ta- Marerca oder Marerca und Marriga.5n Tmutrakan hatten sogar einige Rußische Fürsten ihre» Sitz:3- E- der Fürst Mstislaf der Sohn Wladimirs des Grossen undBruder Zaroslafs I. war Fürst von Tmutrakan.