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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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Abschtt. zur Zeit des Mittelalters. i z 5

^n. Nach wenigen Tagen kamen sie ins Gebirge,darin die Aara-Aathay *) erst gewöhnet: da fandende einen grossen Fluß, über den sie in einem Schissehusten sehen. Drauf stiegen sie in ein Thal hinab, in-be>n sie ein verwüstetes Schloß fanden, obgleich seineMauren nur aus Erde aufgeführet waren, das Land^>her war angebauet. Hierauf kamen sie zu einer gu-Stadt, die Equius hieß: die Einwohner sprachen^krsisch, und bekanren sich zum Islam. Den Tag draufNachdem sie das Gebirge ganz überstiegen hatten, wel-kes von der grossen Kette gegen Süden herabkam, ka-sie zu einer grossen sehr schönen Ebene, die zur rech-nn Hand eine hohe Bergkette hatte, und zur linken, ei-Neg See, der i> Tagereisen im Umkreise hat. Diese^gend wird nach Belieben mit den von den Bergen^stressenden Wassern gewässert, die endlich alle in den^e fliesten. Im Sommer, da sie zurück kamen, gin-sie an der Nordseite des Sees, wo gleichfalö hohe^erge waren. In der obengemcidten Ebene, warenjemals viele Städte, allein sie waren fast alle zerstörtWorden, damit die Tataren (Mogolen) da weiden könten,^nn xg sind da die allerbesten Weiden fürs Vieh. Sielande,, eine grosse Stadt BailaL **) Eailac oder Cea-

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Die westlichen Khitans, eroberten die Gegenden um Turfan undKaschkar, vvm Ob und Jrtisch. bis zum Amudarja (Oxus Gihon,Dsajhun) und Sirdaria (fsxsrre-, Sirt, Sihon) und man nenntedes Land Ahirai von den Lhiraus den Ueberwindern, und weildie Einwohner mnsten an die Khitans Tribut zahlen/ Aar« Ahi-tai; wi'll alle schlechte Tnbiitzahlcnde Leute im Morgcnlandeschwarz, Lara heißen, die freie» dagegen heißen weis, z. E. deeRußlsche Zar heißt bei den morgeniandischen Völkern der weisseoar.

Die ganze Gegend kann genau bestimmt werden. Denn dergrosse See, dessen der Verfasser gedenket, ist der Dalchasch-Noroder palkasi, der auf der neuen grossen Karte der Akademie der

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