H- Abschn. zur Zeit des Mittelalters. I z9
^nze Land des Priester Johannis *) und seinesPuders Vut ist um ihr Land herum. Die Mocr!^Mogvlcn) halten sich auf den ebenen Weiden im Nor-auf, diese aber in den Bergen im Süden. GegenSergen der Juquren sind die Tangur zwischen den^krgen. Sie sind tapfer und singen einmal den Tschin-Khan, liessen ihn aber wieder los. Sie haben starkeAchsen, die solche buschigte Schwänze haben, wie diePferde, auch sogar am Bauche und Rücken langharicht; stx haben kürzere Füsse, allein sie sind wilder. Sieilchen den Mogolen ihre grossen Häuser, und haben lange^itze scharfe Hörner, die man ihnen absägen muß *"*). Nach^fen liegen die Leute von Tobet, welche ihre verstorbeneältern verzehren. Sie Habens aber nachgelassen, weil^an sie überall verabscheute. Doch machen sie nochllfvsse Trinkqeschirre aus den Hirnschädeln ihrer Eltern«Es ist viel Gold unter ihnen. Die Menschen sind sehrhäßlich. Die Auguren aber sind mittlerer Statur,^ie die mistigen. Die Jugurische Sprache ist die Wur-iU und Quelle der Türkischen und Komanischen. Hin-denen von Teberh sind die von Langa und Go-
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*) Prn-ster Johann ist der Unkchan, aus dem der Nahme Jo-hann verdreht worden ist; Er war Fürst der Navmanen unddies Togruk; nachdem er den Chinesen gegen einige empörte Völ-ker gedient, bekam er den Ehren Titul Naug oder Ung und balddrauf macht man draus Uncchan oder Unkchan. Woher man ihneinen Christen und sogar einen christlichen Priester genannt, ist bei-nahe ganz unbegreiflich.
") Hier beschreibt Ausdruck dic khalmückischen Vüffeiochsen die manSarlück zu nennen pflegt, und auf Tibetanisch Jak. Nach demAeljan unter den »Alten hat keiner von diese» langharigten unddickschwanzigen Büffelschsen, deren Schwänze man in Indien zuFliegenwedeln gebraucht, beschrieben, als Ausdruck, Nach-gehcnds sah sie Marco Polo und nun der Engländer Bogle(S. Phiios. Transac. 1777. Th. 2, Band 67. S- 484.) selbst inTiber. Zuletzt hat die beste Nachricht von ihnen gegeben Pallasnordischer Deitt. Band 1. S.»»-8- TM1.