142 Von den Entdeckungen in Nord. n. Abschrie
den schlechten Sitten der Nestonamschen Priester, ihrerBigamie, Unwissenheit, Geih, Simonie, Völlerey re-So daß die Sitten der Mogolen und Tm'maner *)/ob sie gleich Götzendiener sind, dennoch weit ordentlicherund erbaulicher sind, als die man an diesen Christe"siehet.,
Nachdem sie die Stadt Vailak verlassen, erreich-ten sie den dritten Tag drauf die große See, welche ebe"so stürmisch zu seyn schien als der Ozean: es war ein?große Insel mitten drinne, das Wasser war etwas weni-ges gesalzen, aber doch trinkbar. An der andern Seit?war zwischen hohen Bergen ein grosses Thal, und gegenSüdosten ein anderer großer See, der durch einen Flußmit dem ersten See zusammenhing **). Es blies be-ständig
die christliche Religion zu beschützen / und daß zum Andenken alstkdieser Geschichten, dieser Stein sen errichtet worden 782 im rtt»Jahre des Kaisers Tam, zur Zeit des Patriarchen oder Kath»'likus <ZanKnjesue. Auf dem Steine ist auch ein kurzer A»^zug der ganzen christlichen Lehre. Derjenige der diesen Steinrichtet, nennt sich einen Chorbischsf von Lumdan (Nankin) dtkHauptstadt des östlichen Reiches. Es ist wahrscheinlich, daßein Bischof in Singaii - fu seine» Sitz gehabt habe; und dah^nun erklärt und bestätiget des Rusbrnck Nachricht die Wahrhe»und Glaubwürdigkeit, dieses wichtigen Denkmahls, welche viele/selbst neuere Gelehrte, habe» in Zweifel gezogen.
") Die orientalische Christen nennen den Mani oder Manes,Thenasui und seine Sekte al Lheanac-Ulh, welches Wort dieLehre von den zwei krincipiis bedeutet S. Uerheloc mbliordeg^vrienrale air M«Nl. Des Ausdruck Tuiirianer, sind also nichtsanders als Manichäer.
") Dieser hier gemeldete zweete See, der südostwarts vom ^palkasi oder Balchasch liegt, ist auch wirklich auf der Grosse»General Karte des rußischen Reichs, weiche die Acadcmie detWissenschaften - 76. hat ausfertigen lassen, nebst noch eine»'See zu finden; davon der zweete und dritte durch einen Fluß 5 »'sammcnhängt, und es kann seyn, daß auch wie Ausdruck meldet/der zweete Mit dem ersten mittelst eines Flusses zusammenhängt-