u. Abschn. zur Zeit des Mittelalters. 15 r
Schrift. Sie weideten ihre Heerden, waren gar nichtkriegerisch und zahlten willig einem jeden Tribut. Alle dieStämme der Tataren nennte man die Moglen- SieLahmen so zu, daß daraus sieden Hauptvölkcr wurden.Das erste hies Tatar von der gleichnahmigen Provinz,barinn sie zuerst gewöhnet; das zweite hies Tau gor;(Tangur) das dritte Runar; das vierte Ialair: (Thalair)das fünfte Somch; das sechste Monghi; und dassiebende Tabech: deren Oberhäupter, wegen eines Ge-sichtes und göttlichen Befehles den Lhangie (Dschin-3 i§) zu ihrem Khan oder Oberherrn erwählet. Es wirddrauf erzählet, wie er durch die Gebirge, als das Meer^un Fuß zurückgetreten, da wo kein Weg sonst war,^ausgekommen — Es scheint dies die Geschichte vonAvgone Bon zu seyn, die auch Abukgasi erzählet. DerBerg ^ elgian wird wohl nur in der Gegend des SeesDalchas zu suchen seyn; im Lande Organum oder Ir-öanekon. Nach demLTtighiaristan, einem morgenlan-diichen Geschichtbuche, kamen auch die Turkomanen vonEinern Orte her, der Belgian oder Bilkhan hies.
V l Marco Polo ein Venetianer, von adelichemGeschlechte, dessen Vater V 7 icolaus Polo mit seinemBruder Matthao Polo schon nach dem Morgenlande,Handels wegen, 1260. gerecht und 1269. mit ihm ;u-^'ck gekominen war; ward 1271. von seinem Vater, da^nur 11 Jahre alt war mit auf tue Reise genommen,-^arco lernte an Bublai Ahans Hofe. 4 SprachenLandes sprechen und schreiben, und ward vom Kaiserwichtigen Geschäften und auf Verschickungen, dazusechsmonathliche Reise erforderlich war, gebrauchet,diente dem Kaiser 17 Jahre lang und kehrte endlich>dit seinem Vater und Onkel im Jahre 1:9; glücklich^ch Venedig zurück. Er schrieb seine Bemerkungen^Nnuthlich in lateinischer Sprache, und da er auf sei-Rückwege von den Genuesern, die mit VenedigK 4 Krieg