K Abschn. zur Zeit des Mittelafters. 1 6z
f?ärt§ beständig über Berge und Thäler reisen, undver viele Flüsse setzen, und wüste Gegenden durchziehen,^ denen man weder Wohnungen noch irgend ein Graßpet, sondern man muß allen nöthigen Verrath beiP führen, und diese Gegend heisset Beloro (Velor,pur). Auf der Spitze dieser Berge wohnen abgötti-P, wilde und grausame Menschen, die blos von der"äagd leben, und sich in Thierfelle kleiden.
. Von da kommt man zum Königreiche Lascarphastar, Caßar, Kaschgar, Hasicar) welches aber jetztP grosse» Khan zugehöret, und fünf Tagereisen lang ist.P Einwohner sind Mohammedaner, und nähren sich^ Handel und ihren Gewerben, vornemlich der Ver-pestung der Baumwolle. Ihr Land ist mit StädtenP Schlössern besetzt. Sie haben schöne Gärten undchlndereien, in welchen Wein und andre Früchte in Mengepchftn. Man bauet Baumwolle, Flachs und Hanf inpSr Menge, und das Land tragt reichlich, was zumPechalte nöthig ist. Von der Provinz gehen vielePusteute nach allen Landern aus; sie sind aber so sehrpig, daß sie sich nicht bezähmen, etwas gutes zu essen,p noch weniger zu trinken. Ausser den Mohammeda-. P wohnen daselbst auch Nestorianer, die ihren Got-^ienst und eine Kirche haben.
Q- Gamarchan (Samarkand) ist eine fürtreflichepadt und eine Ebene, die reich ist an allen Arten vonpchten, die ein Mensch sich nur wünschen kann. Diepwyhner sind theils Christen, theils Mohamme-. pr, und sind einem Neffen des grossen Khans un-^orfen.
^ Von hier kann man zu der Provinz von Larchemprcham, Carcam, Hiarkand, Iarkim, Jerket, Jer-Urkend,) nach einer Reise von ; Tagen kommen.^ Einwohner folgen dem Islam, und es giebt auch
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