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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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l62 Von den Entdeckungen im Nord. H Abschü»

in der Welt anzutreffen sind, indem das Vieh in zeh"Tagen, wenn sie gleich mager ankommen, dennoch ga")fett wieder abgehen. Es sind daselbst sehr viele wi^Thiere, und besonders sehr grosse wilde Schafe, wel^Hörner von sechs Palmen haben, (beinahe Fu^andere aber wenigstens eine oder drei Palmen, ausnen die Hirten Suppenschüsselchen machen, und groffGefasst, aus denen sie essen; und selbst die Gehäge, ^ !sie ihr Vieh einschliessen, sind von diesen Hörnern vck*fertiget. Die unzähligen Wölfe dieser Gegenden fresstunendlich viele dieser Böcke auf, daß man so grosse Hafffen von Hörnern und Gerippen dieser Thiere findet, ^man im Schnee die Wege zu zeigen, diese HörnerGerippe in Haufen aufgestellet *). Man geht ganz^12 Tage über diese Ebene, welche panier heißet.muß demnach alle nöthige Lebensmittel mit sich führe"'Wegen der Höhe der Berge siehet man daselbst kei>^Vogel; und selbst das Feuer brennt der Kalte we§^ >nicht so helle, als an andern Orten, man kann auch ^ !mit fast gar nichts kochen **). Nachdem man die ^ !Tagereisen zurückgeleget, muß man noch 42 Tage off

') Es ist merkwürdig, daß schon Marco Polo, die sehr ZkEHöhe dieser innländischen asiatischen Gefilde angemerket habe; »ffeben so wohl schon richtige Anmerkungen über die wilden

gemacht habe, welche von den alten Nationen, und vonFranzosen und Jtaliäner» ivlouüons, KiuKoni genannt wc^deren Hörner auch von den Neueren als so gros, sind angegck^daß die kleinen Steppenfüchse oder koikch;, sich m diese ^ncr verkriechen können.

'*) Die Wahrheit, die einer der aufmerksamsten Physiker u»!^Jahrhunderts, Herr äe u,,c auf den Savoyschen undrergebirgrn entdecket, daß nämlich das Feuer auf den höchste»birgen schwer brennet und weniger Wirkung zuwege bringet/der sich hier schon von Marco Polo vor mehr als Fv--sehr sorgfältig aufgezeichnet. S. /. äe i.ue. Leck-r-b^sur les trtoäiücsüvnz cl« t' ^rmosxirer«. n. gi-.