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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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166 Von den Entdeckungen Lm Nord. H. AbW»

Futter, Lebensmitteln, und Waaren. Verzehren sie aberdie Lebensmittel, ehe sie die Wüste durchzogen haben,schlachten sie die Esel und Kameele, und verspeisen die*selbe: der Vorrath muß auf einen ganzen Monath sey"/,und reicht er nicht zu, verspeisen sie lieber die Esel, we"die Kameele mehr Last tragen können, und mit wenigerem Futter verlieb nehmen, den geschlachtetenbrauchen sie auch kein ferneres Futter zu reichen.Strasse geht aber alle zo Tage, durch Sandebenen u>'^unfruchtbare Berge, am Ende jeder Tagereise abtt'findet sich doch Wasser, obgleich nicht in hinlänglicherMenge, sondern nur etwa für ;o oder ioo Mensche"'an drei oder vier Orten findet sich gar bitteres Wasseüallein an allen den andern Nachtlagern, deren Zahl oh"*gefahr 28 ist, trift man frisches Wasser an. In dckWüste befinden sich weder Thiere noch Vogel,nichts für sie zu freßen da ist. Man kan sich auch, ^irgend einem Verweilen, sehr leicht von seiner Gefi^schüft verirren, und alsdenn elendiglich umkommen. ,Nachdem man solchergestalt go Tagereisen durchdie Wüste zurückgelegt hat, gelangt man zu einer Stadhwelche Sachioil (Schatscheu, Tschacscheu am Fl"^Sirgentschi, der in den Polonghir fallt, und in dendl»r oder Hara Nor stießet, oder vielleicht ists auchSch^scheu oder Sotscheu am Ezinaflusse, der in zweene See"sein Wasser entladet) heiffet, sie gehöret zu dem Geb>^des grossen Khans, und zu der Provinz TaitgUth/Es giebt darin einige wenige Nestoriansche Christen, a"7Mohammedaner, und endlich Götzendiener, die ihre^geue Sprache haben. Sie leben nicht vom Hand^sondern vom Kornbaue und den Früchten die ihr La"trägt. Sie haben viele Klöster, die mit Götzenbildesangefüllt sind, die sie mit grösster Ehrfurcht anbete"'wird ihnen aber ein Sohn gebohren, so empfehle"''/ihn einem dieser Götzen, zu dessen Ehren sie zu

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