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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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174 Von den Entdeckungen im Nord. H. Abschll»

na) so kommt man auf die Stadt Grngui (Sigan iftScheust) die sich in einer gleichnahmigen Landschaft be-findet, die auch zur Provinz TanIurh gehört, und demgrossen Khans gehorchet. Die Einwohner sind theilsNestorianische Christen, theils Mohammeds Nachfolger,theils aber Göhendiener. Man trift daselbst viele wildeOchjen an, die den Elephanten an Grösse nahe kommen?sie sind von schönem Ansehen, weis und schwarz. Ihr?Haare sind am ganzen Leibe kurz, ausser die über denSchultern, welche 9 Zoll lang sind, und von der größtenFeine, und Weiße, so daß dieselben die Seide übertref-fen, und Marco Polo brachte etwas davon nach Vene-big , wo sie ein jeder als die wunderwürdigfte Sache an-staunte. Man hat viele dieser wilden Ochsen zahm ge-macht, und belegt mit denselben die gewöhnlichen Kühe?die Art, die davon abstammet, ist der schwersten Arbeitund der grossen Anstrengung fähig. Man laßt sie dieschwersten Lasten tragen, und pflügt mit ihnen noch ein-mahl so viel, als mit andern Ochsen. In demselbenLande trift man auch den feinsten Muskus an. Es istein kleines Thier, wie eine Gazelle gestaltet, und vonder Grösse einer Ziege. Seine Gestalt ist wie folget:Sein Haar ist gröber, als das eines Hirschen; Fußund Schwanz wie bei einer Gazelle, aber es hat kein?Hörner, wie die Gazelle. Es hat 4 Zahne, zween^oben, und zweene unten, die über z Zoll lang sind,lzweeuederselben gehen aufwärts und zween niederwärts, sie findaber so weiß, wie Elfenbein; und das Thier ist schön vonGestalt *). In der Gegend des Nabels bekommt das Th>^

') Da nur noch ganz kürzlich ein lebendiges Muskusthier zusailles gewesen, so trift die hier gegebene Beschreibung sehr wohlzu, nur mit dem Unterschiede, daß es nur 2 solcher zzölligcc"Zähne IN dem obern Kinnbacken hat, in der untern aber stlw bSchneideiahne und 6 BackenMne in jeder Kinnlade. Es n"^