!7§ Von den Entdeckungen im Nord. H.AbW»
die schönen Frauenzimmer gesucht; und sie geben dahetder Mutter und den Verwandten viele Geschenke um ^zu erhalten.
Reiset man nun 8 Tage von Ergimul (Erdsä^Nur) ostwärts (nordwestwärtS) so kommt man zurLan^schaft Erigar'a tEggaya, Organum, Jrganekon)welcher viele Flecken und Städte sind. Sie gehörtgrossen Provinz Tanguth; ihre Hauptstadt ist Calaciä(Cailac, Gailac, Golka). Die Einwohner sindhendieuer, und die Nestorianische Christen haben zsehnliche Kirchen. Alle sind dem grossen Khane unt«^morsen. Man verfertiget in der Stadt Calacia vo>'weisser Wolle und den schönsten Kameelhaaren (vielleichtKämmelziegenhaaren) dieZambelotte (Schamlotte, KaElotte) deren man nirgends in der Welt schönere siehet,in grosser Menge; die von den Kaufleuten nach alle''Gegenden der Erden und besonders nach Kathey (No^Schina) verführt werden. Tenduc (Tenduch, TeU*buch) ist eine Landschaft ostwärts die dem Priesterhan gehörte, die aber jeht dem Grossen Khane zustäisdig ist. Es sind Flecken und Städte darin, und bstHauptstadt ist Tenduc. Sie hat einen eigenen Kön>5vom Geschlechte des Priester Johan, der Georg heissfund dem der grosse Khan sie überlassen hat, doch dasEr seine Oberherrschaft annerkenne; und sie bekomm^gemeiniglich die Töchter des grossen Khanes zur Geniallinn. König Georg ist ein Priester und ein Christe; dckgröste Theil seiner Unterthanen sind gleichfalls Christ^'In dieser Landschaft findet man Steine von denen riia^das Ulcramarinblau sehr schön und in Menge verst^tiget. Man verarbeitet daselbst auch die Kameelhaa^in jehr schöne Zambellorre ^Kamlotte). Die EinnEner leben vom Ackerbaue, dem Handel und denben. Es giebt ausser den Christen dennoch viele G'vtzendiener und Mahommedaner daselbst. Es giebt auck