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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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!l. Abschtl. zur Zeit des Mittelalters. 19 5

stberstandenen Gefahren, landeten sie endlich inKonstan-kinopel, wo sie der griechische Kaiser (Johannes Palao-logus) wohl aufnahm, und auf einer Galleen (Galey)Nach dem Schlosse Gilt (Kilia) am Ausflüsse der Tho-Uauw (Donau) führen ließ. Schildtberger zog drauf,Nachdem er sich von feinen Freunden geschieden, mit einigenKaufleuten nach der Stadt, welche auf deutsch weiße-stadt (Akkierman, Asprokastro, Tschetat alba, Belgorod)heissek, und in der Walachei gelegen ist. Von da ging erNach der Hauptstadt in der kleinen Walachei, (Moldau)welche Gedhof (Sutfchawa ehemals die Hauptstadt derganzen Moldau). Darnach kamen sie in eine Stadt,die auf deutsch Lübich(Lwow, Lemberg^, heißt, und dieHauptstadt in ganz weis Reußen (roth Reußen) ist, woSchildtberger drei Monathe krank lag, und endlich überErakauw, der Hauptstadt in Bolen (Polen) und überDreßla (Breslau) der Hauptstadt in Schlesien, Meysssen, Eger, Regensburg, Freysingen wieder nachTünchen kam, nachdem er über Z2 Jahre abwesendgewesen.

Man erlangt aus des Schildtbergers Nachrichtenwanche Bestätigung des Zustandes der dainaligen Tata-tey. Die Folge der Khane von Rhaptsihak ist sehrWerkwürdig; wie auch, daß Er gar nicht mehr derStadt Garay und Asirakhan gedenket; denn wo ichnicht irre, ist sein Orgens, Agrachan. Daß er sagt,es liege mitten im Edil oder Wolga, ist wohl einversehen, denn Edil bedeutet einen jeden Fluß: Eswar nämlich, sowohl Saray, als auch Asirakhan, schondein Kaiser Timur, ohngefahr izZ;. zerstöret worden.Er spricht von den wilden Eseln in der bergichten Wü,l^en, und von den Hunden, die man an Schlitten spannt.Die Stadt Ißibur oder Bißibur, ist die alte rnßischeStadt Isborsk. Kurz, man erkennt an ihm, einen^rnünfcigen und die.lWahrheit liebenden Schriftsteller.

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