196 Bonden Entdeckungen im Nord. U.MschN.
XI. Die Gesandten des Sohns des Kaisers Tümur, der Schah Rokh hies, gingen von ^,erar derResidenz des Schah Rokh nach Rarhar, an denHof des damaligen Kaisers Nonglo, und hatten Ge-hör im Jahre 1420. Die Reise ward von dem berühm-ten persischen Geschichtschreiber Emir Rhond (oderEmir Bhovand, oder NArchsnd) in seinem Bucheder Wunder der Welt beschrieben. Der fürtreflicheBürgermeister zu Amsterdam Nikolaus wirseil *)hat in seinem trcflichen Werke, das Xooxä en Ooü"Qwtnxve heißt, S. 4^-452 der zwoten Ausgabe, dieseReise aus dem Persischen ins Holländische übersetzteingerückt. Das wichtigste soll hier im Auszuge gelie-fert werden. Obgleich diese Reise nicht von Jtaliänernist unternommen worden; so erläutert sie doch, wie allevorher angeführten Reisen, den sehr unbekannten The^vom inneren nördlichen Asien, und wir halten uns uMdesto mehr berechtigt, sie als einen wichtigen Beitragzur Länderkenntniö zu liefern.
Die Gesandten des N tt'rza Schah Rokh , dar-unter Ghadi Ahodscha der Vornehmste war, reisicsim Jahre 1419, ohngefahr im November von Hera?
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*) Das wicktigeWerk des Nie- wirken ist sehr rar, und man findetbeide Ausgaben nur höchst selten; denn Wicken unterdrückte diesWerk aus uns unbekannte» Gründen. Es ist daher nur so we«^in grossen Vüchersammlungcn anzutreffen. Unsere Universität^!"^liorhek besitzt ein Exemplar, das ehemals zur r ßisch kaiserlliothek gehört hat und aus der Thugmannischcn Verlastensch'^ward es für die Bibliothek mit 80 Rthlr. erkauft. Jetzt habe >"das Vergnüge», dem knblico anzukündigen, daß der Buchha»d>et8c>,a»iel<amp in Amsterdain von dein Erben des Wirten endlich dir ^noch übrige» Exemplare des Buches nebst den Platen an sich gebrachthat, und nach der mir von Amsterdam zugeschickten Nachricht "NMonate May werde öffentlich verkaufen; allein man sagt dabei'„nicht so vollständig als der achte Druck würde es erscheine», ""teiner neuen Vorrede, und mit so vielen Kupfer-tafeln, als wa»»hat können auslüften."