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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
197
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H.Abschn. zur Zeit des Mittelalters. 197

ab, und gingen auf Balkh, Im Januar von 1420.reisten sie weiter über Samarkand, von welchem Orteste im Februar erst weiter gingen, nach Taaschkent undAsperah, und betraten gleich drauf das Gebiet derMogolen: den ersten April langten sie in pielgum(Palchas?)an, einem Orte, der dem Muhammed Beckgehörte. Sie kamen hierauf überS Wasser Leirger(Abi-, lenger oder 2lbilongnr) und besuchten SultanSchadi Gurgahn den Sohn des Muhammed Beck,der sie wohl aufnahm: acht Tage drauf kamen sie schonin die Gegend, wo die Jel, der Stamm drs SchierBegrahm sich aufhielt. Dies war eine Wüste, wodie Kalte so gros ist, daß selbst zur Zeit der Sommer-wende, das Wasser zuweilen zwei Finger dick mit Eisbelegt wird. Da sie einige Zeit drauf erfuhren, daß dieGesandten des (Drvcys Ahan waren überfallen undgeplündert worden, so reisten sie aus Besorgnis, ohnge-ochket des beständigen Regens und Schnees, mit dergröstcn Geschwindigkeit über das Gebirge, so daß sieschon den raten Mai die Stadt Turfaii (Turkhan,Tarfaan, Tarkhaan) erreichten, wo die mehresten Ein-wohner Abgötter sind, und auch ein grosses Bild desGötzen Schamku in einem Tempel verehrten. Siegingen zween Tage drauf ab, und erreichten nach dreiandern Tagen Rharadziah (Haraschar oder Asara-sic, oder vielmehr Haracosr). Nach ; Tagen kamenschon einige khataische Schreiber, welche die Namen derGesandten samt der Zahl ihres Gefolges auszeichneten,^ach 9 Tagen erreichten sie den Flecken LTaaz (Naar)woselbst sich einige Zeijids oder Nachkommen Maho-^eds aushalten, die sich daselbst an einem gewissen Orteber Termed heißt, niedergelassen haben. Zwei Tage"tauf kamen sie zur Stadt Babul (Kamyl, Khamil)Woselbst die Mahomedaner eine sehr schöne Moscheehaben, die ihr Vorsteher Emir Fakhr - Eddien auf-

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